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Beim Europäischen Olympischen Jugendfestival

Skispringer Simon Steinbeißer und Kombinierer Benedikt Gräbert mit europäischem Edelmetall

Simon Steinbeißer und das deutsche Team aus Adrian Tittel, Ben Bayer und Jannik Faißt (von rechts) sprangen in Lathi zur Bronzemedaille.
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Simon Steinbeißer und das deutsche Team aus Adrian Tittel, Ben Bayer und Jannik Faißt (von rechts) sprangen in Lathi zur Bronzemedaille.

Großartige Erfolge für zwei einheimische Wintersportler: Beim Europäischen Olympischen Jugendfestival in Lahti holten Simon Steinbeißer und Benedikt Gräbert Bronze und Silber

Lahti – Zwei Medaillen für die nordischen Skisportler gab es für Athleten aus der Region III (Inn- und Chiemgau) bei den letzten Wettkämpfen des Europäischen Olympischen Jugendfestivals (EYOF) in Finnland. Skispringer Simon Steinbeißer vom SC Ruhpolding holte sich mit der deutschen Mannschaft der männlichen Jugend in Lahti Bronze im Teamspringen. Ben Bayer (VfL Pfullingen), Jannik Faißt (SV Baiersbronn) und Adria Tittel (SG Nickelhütte Aue) gehörten ebenfalls zur Bronze-Auswahl.

Benedikt Gräbert holte sich mit dem Mixed-Team zusammen mit Leni Burger, Tristan Sommerfeld und Cindy Haasch (von rechts) die Silbermedaille.

Gräbert auch im Einzel unter den Top Ten

Sogar Silber gab’s für Kombinierer Benedikt Gräbert (WSV Oberaudorf) im Mixed in der Kombination – nach dem Springen und dem Langlauf über 4 x 3,3 Kilometer lagen Gräbert, Tristan Sommerfeldt (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Magdalena Burger (SC Partenkirchen) und Cindy Haasch (TSG WSC Ruhla) letztlich auf dem zweiten Platz. Steinbeißer und Gräbert sind übrigens beide am CJD in Berchtesgaden im Sportinternat untergebracht.

Im Einzel der Kombinierer hatte Gräbert mit 37,0 Sekunden Rückstand auf Sieger Eidar Ström (Norwegen) als bester Deutscher den siebten Platz erkämpft, auch Steinbeißer hatte als Zwölfter im Springen eine gute Leistung gebracht.

Knapp an einer Medaille vorbei ging es für das deutsche Mixed-Team im Skispringen. Rund zwölf Punkte betrug der Rückstand auf die drittplatzierten Schweizer (857,0). Gold holte sich Slowenien (913,0) vor Österreich (897,0).

Berühmten Skispringer-Famile Prevc

Im Skispringen der weiblichen Jugend holte auf der 100-Meter-Schanze die Slowenin Nika Prevc aus der berühmten Skispringer-Famile Prevc überlegen den Sieg. Mit Weiten von 95 und 97 Metern brachte sie es auf 255,5 Punkte und verwies damit Nora Mittelsandstad (Norwegen/228,5) klar auf Rang zwei. . Sehr gut hielt sich hier Michelle Göbel (SC Willingen/88,5/86,5 - 214,5) als Fünfte. Die weiteren Platzierungen: 17. Klara Lebelt 74/79 - 163,5; 20. Lia Böhme, beide VSC Klingenthal 73,5/79 - 161,5; 26. Alvine Holz, WSV Bad Freienwalde 70/67,5 - 127,0.

Fünf Sekunden fehlten zu Bronze

In der Skilanglauf-Mixed-Staffel wurden die Deutsche in Vuokatti über 4 x 5 Kilometer mit 1:46,2 Minuten Rückstand auf Sieger Schweden (55:27,8 Minuten) Sechste. Hinter Schweden folgten Italien und Finnland auf den Medaillenrängen.

Nur fünf Sekunden fehlten der deutschen Mixed-Staffel im Biathlon zur Bronzemedaille. Startläuferin Charlotte Gallbronner (DAV Ulm) hatte als Zehnte – mit gut 29 Sekunden Rückstand auf Rang drei – an Lea Zimmermann übergeben. Die Sportlerin des SC Partenkirchen schoss ebenfalls fehlerfrei und brachte die deutsche Auswahl sogar knapp in Führung. Diese büßte allerdings Linus Kesper (SC Willingen) durch drei Fehlschüsse ein und fiel auf den fünften Platz zurück. Gut 24 Sekunden Rückstand hatte Schlussläufer Leonhard Pfund (SC Bad Tölz) beim Wechsel auf die drittplatzierten Polen. Er holte auf, doch es reichte hinter Frankreich, Tschechien und Polen nicht ganz zu Edelmetall.

Edelmetall bei den Freestyle-Snowboardern im Slopestyle:

Weiteres Edelmetall gab es bei den Freestyle-Snowboardern im Slopestyle: Jakob Ganserer vom WSV Bischofswiesen holte sich die Bronzemedaille vor seinem Vereinskollegen Peter Lotz. Als Sechster seines Laufs musste der 17-Jährige in der Qualifikation zwar noch ums Weiterkommen zittern, doch im Finale der besten Zwölf gelang ihm ein starker zweiter Lauf. Er zeigte eine saubere Kicker-Linie und setzte an den Jumps einen Backside 1080 sowie Frontside 540 in den Schnee von Vuokatti.

Im Shorttrack-Finale der besten Fünf

Im Shorttrack zeigte Katharina Ulrich über 1000 Meter ihre beste Leistung beim EYOF. Die Sportlerin des EHC Klostersee überzeugte mit der drittbesten Zeit in der Qualifikation und kämpfte sich ins Finale der besten Fünf durch. Dort hatte sie allerdings etwas Pech und musste sich mit dem fünften Platz begnügen. Den Sieg holte sich – wie auch über 500 und 1500 Meter – die Niederländerin Zoe Deltrap. Mit Rang 22 verfehlte Sophie Wibmer (SLIC München) die Finalläufe. Das galt auch für beide deutschen Teilnehmer bei der männlichen Jugend. Rang 21 gab es für Lukas Kobuch, Rang 24 für Brandon Jahn (beide EV Dresden). Den Sieg holte sich Lorenzo Previtali (Italien).who

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