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Erster Formtest im Continental-Cup

Skilangläufer Anian Sossau: „Die Spritzigkeit fehlt noch“

Anian Sossau musste in der Vorbereitung gleich zweimal länger pausieren – und ist dennoch schon auf einem guten Weg zur alten Form.
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Anian Sossau musste in der Vorbereitung gleich zweimal länger pausieren – und ist dennoch schon auf einem guten Weg zur alten Form.

Die Vorbereitung im Sommer und Herbst verlief für Skilangläufer Anian Sossau nicht nach Plan: Eine Gürtelrose-Erkrankung und Corona zwangen ihn zu mehrwöchigen Wettkampfpausen. Mit dem ersten Formtest im Continental-Cup war der 21-Jährige nun aber zufrieden.

Eisenärzt – Für Skilangläufer Anian Sossau (SC Eisenärzt) war sein Einsatz zuletzt beim Continentalcup in Goms (Schweiz) schon einmal ein erster Formtest. Der fiel angesichts einer schwierigen Vorbereitung schon einmal ermutigend aus, auch wenn dem 21-Jährigen bewusst ist: „Ich muss versuchen, über die Wettkampf-Belastungen wieder an meine Bestform ranzukommen. Die Frische und die Spritzigkeit, die man für den Sprint braucht, fehlt mir noch.“

Zwei längere Trainingsausfälle

Schließlich hatte er gleich zwei längere Trainingsausfälle zu verzeichnen. Im Juli erwischte es Sossau mit einer Gürtelrose-Erkrankung, das bedeutete für ihn drei Wochen Zwangspause. „Da konnte ich fast gar nichts machen, bin auch öfter vor dem Fernseher gesessen und spazieren gegangen.“ Als es im Herbst zur Vorbereitung auf die Zentrale Leistungskontrolle nach Oberhof ging, „bin ich erkältet abgereist. Letztlich hat es sich als Corona-Erkrankung herausgestellt, obwohl ich ja geimpft war“. So fiel er nochmals längere Zeit aus, „denn bei beiden Erkrankungen muss man gut aufpassen, dass man nicht zu früh wieder anfängt“.

Beim Lehrgang in Ramsau am Dachstein „war es ein zäher Einstieg. Ich musste bei den hohen Intensitäten ganz schön schnaufen“, erinnert er sich. Auch beim Training in Livigno „war ich danach ganz schön mitgenommen“. Angesichts dieser schwierigen Umstände waren nun seine ersten Vorstellungen in Goms (Schweiz) „schon solide“, zeigt sich der 21-Jährige erleichtert.

Die Nachwuchs-WM als großes Ziel

Nach dem Sprint-Weltcup in Dresden hofft Sossau, „dass ich dann ungefähr zwei Wochen lang verstärkt Umfänge trainieren kann – damit ich auch im Februar und März richtig fit bin“. Schließlich steht Ende Februar in Lygna (Norwegen) sein großes Saisonziel an: die Junioren- und U23-Weltmeisterschaft.

Um sich für diese zu qualifizieren, will er sich speziell ab Anfang nächsten Jahres besonders stark präsentieren. Den Auftakt macht im Jahr 2022 der Continentalcup in Nove Mesto (7. bis 9. Januar), der unter anderem „einen guten Freistil-Sprint“ bietet. Dieser „wäre vielleicht sogar eine gute Chance auf den Weltcup in Frankreich“, hofft er, denn in Les Rousses (14. bis 16. Januar) steht am ersten Wettkampftag wiederum ein Freistil-Sprint auf dem Programm.

Mit guten Leistungen empfehlen

Sollte ein Start dort nicht möglich sein, wäre am Wochenende 22./23. Februar die Teilnahme am COC in Oberstdorf oder eventuell sogar am Weltcup in Planica (Slowenien) eine Option. Egal, bei welchem dieser Wettkämpfe der Sportsoldat dann antritt: Mit guten Leistungen möchte er sich für einen Startplatz in Lygna empfehlen. Dort will er dann seine Stärken ausspielen. Genügend Wettkampf-Belastungen dürfte er bis dann absolviert haben...who

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