Corona und Reha

Skicrosser Tim Hronek trotz Verletzungspech optimistisch: „Immer wieder zurückgekämpft“

Tim Hroneks großes Ziel: Olympia 2022.
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Tim Hroneks großes Ziel: Olympia 2022.
  • Siegi Huber
    vonSiegi Huber
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Eine optimale Saisonvorbereitung auf den Winter könnte besser aussehen. Für den Unterwössener Skicrosser Tim Hronek fand diese mehr bei Ärzten und in der Reha statt.

Unterwössen – Im Sommer hat sich der 25-jährige Skicrosser Tim Hronek bei einem Sturz beim Radfahren die Mittelhand gebrochen. Nach einer Operation konnte er im Spätsommer das Training wieder aufnehmen. Allerdings kam der Unterwössener beim Training auf Schnee am Stilfserjoch erneut zum Sturz und brach sich das Handgelenk.

Durch die Schiene ziemlich eingeschränkt

„Es ist eine Pechserie, alles ist kompliziert und durch die Schiene bin ich ziemlich eingeschränkt“, erzählt Hronek und gibt sich trotzdem kämpferisch. Der Sportsoldat hat in seiner Karriere schon einige Verletzungen überstanden und sich immer wieder zurückgekämpft, schließlich gelten Skicrosser allgemein als nicht zimperlich.

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Das erste Weltcup-Rennen im Dezember fällt wohl flach

Nach der Reha in Bad Wiessee will er wieder im Weltcup angreifen, mit den ersten Rennen im Dezember wird es wohl nichts werden. Auch wegen der Corona-Pandemie ist vieles, was diesen Winter betrifft, ungewiss. Die Wettkämpfe in Übersee sind bereits gestrichen und ob die Weltmeisterschaft 2021 in China stattfinden kann, steht in den Sternen. Dort sollen ein Jahr später die Olympischen Spiele über die Bühne gehen. „Das ist für mich ein klares Ziel“, bekräftigt er. Immerhin hat Corona bis zu seiner Verletzung die Vorbereitung im Frühsommer nicht beeinträchtigt. Diese konnte er mit einem dritten Platz beim Weltcup im französischen Megeve selbstbewusst in Angriff nehmen. Da das Weltcupfinale wegen Corona abgesagt wurde, nutzte Hronek die Zeit für Tests und wechselte die Skifirma von Blizzard zu Elan. „Ich habe einfach was Neues gebraucht“, begründet er die Maßnahme.

„Die große Schwester ist immer mein Vorbild gewesen“

Trotz seiner Verletzung konnte der 25-jährige an seiner Fitness arbeiten, unter anderem bei einem Lehrgang seines Arbeitgebers, der Bundeswehr. Als bedauerlich findet er den Rücktritt seiner älteren Schwester Nicki vom alpinen Skisport. Die Riesenslalom-Spezialistin beendete im Frühjahr ihre sportliche Karriere. Das sieht er mit einem weinenden und lachenden Auge. „Die große Schwester ist immer mein Vorbild gewesen. Dass sie aufgehört hat, ist für mich ziemlich komisch. Da fehlt was. Allerdings konnten wir im Sommer sehr viel zusammen unternehmen. Das haben wir beide genossen“, erzählt Tim Hronek. In Sachen „nach Verletzungen wieder aufstehen“, kann auch Nicki Hronek einiges beitragen. Sie hat sich nach drei Kreuzbandrissen immer wieder zurückgekämpft.

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