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Französiche Nachwuchs-Nationalmannschaft

„Etwas zurückgeben“: Simon Fourcade betreut den Biathlon-Nachwuchs

Simon Fourcade ist als französischer Nachwuchstrainer in Ruhpolding.
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Simon Fourcade ist als französischer Nachwuchstrainer in Ruhpolding.
  • VonWalter Hohler
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Simon Fourcade kennt Ruhpolding schon von seinen Zeiten als Athlet. Jetzt ist der 37-jährige ehemalige Weltklasse-Biathlet zurück: Er betreut die französische Junioren-Nationalmannschaft.

Ruhpolding – Er kennt Ruhpolding als Athlet von vielen Weltcups – nun ist er hier als Trainer der französischen Junioren-Nationalmannschaft zu Gast: Simon Fourcade. Der 37-Jährige wollte „schon immer Trainer werden“ und hatte nach seinem Karriereende im Frühjahr 2019 das Juniorenteam übernommen. Nachdem er im Biathlon viel erleben habe dürfen, „wollte ich etwas zurückgeben“, beschreibt er seine Motivation.

Neben seiner aktiven Tätigkeit „studiere ich aber immer noch und bin am Lernen“. Denn während er sich als Trainer bislang vor allem mit Skilanglauf und Biathlon beschäftigt habe, wolle er sich breiter aufstellen und die allgemeine Trainerausbildung absolvieren.

Starke Bilanz der Fourcade-Brüder

Fourcade ist begeistert davon, dass sich generell im französischen Nachwuchs viel tue – auch, weil der Biathlonsport in Frankreich mittlerweile sehr populär ist. Das ist auch den früheren Erfolgen von Raphaël Poirée sowie von Martin und Simon Fourcade zu verdanken. „Für uns war Poirée das Vorbild, um mit dem Biathlon zu beginnen, und jetzt sind es vor allem Martins Erfolge“, verweist er darauf, dass sein jüngerer Bruder unter anderem fünf Olympiasiege und sieben Gesamtsiege im Weltcup geholt hatte.

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Wobei auch Simon Fourcades Bilanz mit fünf WM-Medaillen, acht Weltcup-Siegen mit der französischen Staffel (davon zweimal Mixed) und einem fünften Platz im Gesamtweltcup (2011/12) sowie dem Gewinn der Disziplinwertung im Einzellauf im gleichen Jahr auch beachtlich ist.

Jacquelin und Desthieux sind die Aushängeschilder

Derzeit sind im Weltcup unter anderem Verfolgungs-Weltmeister Emilien Jacquelin und Sprint-Vize-Weltmeister Simon Desthieux bei den Herren die Aushängeschilder. Nun sollen Fourcades Schützlinge möglichst an diese Erfolge anknüpfen. Die Entwicklung im französischen Biathlon sieht Fourcade zuversichtlich. „Das öffentliche Interesse ist insgesamt groß. Seit sechs Jahren wird auch sehr viel Biathlon im Fernsehen übertragen, das hilft uns sehr.“ Und auch im französischen Weltcup-Ort Annecy sei der Zuschauerandrang – soweit nach Corona wieder erlaubt – riesengroß, „das ist schon ähnlich wie in Ruhpolding“, zeigt er sich begeistert.

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