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Niederlage gegen Baden-Württemberg

Silber für vier Mühldorfer Spieler – Volleyball-Bayernauswahl unterliegt im Bundesfinale

Freude im BVV-Team, auch wenn es am Ende „nur“ Silber wurde. Mit dabei waren in Münster gleich vier Mühldorfer Spieler: Fritz Vähning (Nummer 38), James Feuchtgruber (rechts daneben) sowie Felix Schinko (vorne rechts) und Moritz Wöls (stehend Vierter von rechts).
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Freude im BVV-Team, auch wenn es am Ende „nur“ Silber wurde. Mit dabei waren in Münster gleich vier Mühldorfer Spieler: Fritz Vähning (Nummer 38), James Feuchtgruber (rechts daneben) sowie Felix Schinko (vorne rechts) und Moritz Wöls (stehend Vierter von rechts).

Vier Volleyballer vom TSV Mühldorf waren dabei, als die Bayernauswahl beim Bundespokal bis ins Finale eingezogen waren. Nur die Auswahl aus Baden-Württemberg verhinderte einen bayerischen Golderfolg.

MühldorfDie Talentschmiede des TSV Mühldorf hat wieder eindrucksvoll zugeschlagen: Mit James Feuchtgruber, Felix Schinko, Fritz Vähning und Moritz Wöls standen beim Bundespokal gleich vier Spieler des TSV Mühldorf im Kader der männlichen U 18 des Bayerischen Volleyballverbandes. Der Bundespokal (Bupo), der jedes Jahr zum Saisonende ausgespielt wird, ist ein Saisonhighlight, bei dem aus jedem der 14 Landesverbände eine Mannschaft antritt. Dieses Jahr reisten die Teams der männlichen U18 und der weiblichen U17 Ende Mai nach Münster/Westfalen.

„Es war einfach ein cooles Erlebnis“

„Die Entwicklung der Mühldorfer Spieler in diesem Jahrgang ist äußerst erfreulich und zeigt, dass unsere Jugendarbeit Früchte trägt“, freut sich der Volleyball-Abteilungsleiter im TSV Mühldorf, Stefan Bartsch. Die Nachwuchstalente konnten nicht nur mit ihren Leistungen überzeugen, sondern zeigten sich auch beeindruckt vom Teamgeist: „Das Coolste an der ganzen Woche war, dass wir von Montag bis Sonntag zu einem Team zusammengewachsen sind. Jeder hat jeden unterstützt. Wir konnten unsere Spiele souverän runterspielen. Es hat einfach richtig Spaß gemacht“, schwärmt Zuspieler Felix Schinko, der viele Einsätze bekam. Die Enttäuschung über das verlorene Finale währte, wenn überhaupt, nur kurz: „Die große Halle, die vielen Zuschauer – es war einfach ein cooles Erlebnis.“

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Den Emotionen freien Lauf lassen

Auch Moritz Wöls betont den Zusammenhalt im Team von Landestrainer Moamer Seta: „Das Spiel gegen Sachen, indem wir einen 10:14 Rückstand aufgeholt haben und dann mit 18:16 den dritten entscheidenden Satz gewinnen konnten, war einfach super!“ erzählt der 16-jährige Außenangreifer, der das seinige zu dem Erfolg beigetragen hatte. Eines der schönsten Momente für ihn: Nach dem Spiel sei der Druck abgefallen, das gesamte Team aufs Feld gelaufen, und habe den Emotionen freien Lauf gelassen. Nicht nur die drei Wettkampftage, auch die Vorbereitungswoche habe Megaspaß bereitet.

Mittelblocker James Feuchtgruber betont, dass sich der Zusammenhalt in der Mannschaft seit dem letzten Bundespokal weiterentwickelt, habe: „Die Mannschaft ist wirklich zusammengewachsen und die Atmosphäre war ständig der pure Wahnsinn.“

Für Kapitän Fritz Vähning, der wie einige weitere Spieler im BVV-Team auch für den VCO München spielt, war es der erste Einsatz nach langer Verletzungspause: „Es war super, endlich wieder auf dem Spielfeld zu stehen. Die Stimmung war von Anfang an top“, so der Kapitän. Jetzt freut er sich auf den kommenden Lehrgang mit der Auswahl der U18 Nationalmannschaft in Frankfurt, die sich dort auf die Europameisterschaft vorbereitet.

Vorrunde souverän absolviert

Was nach viel Spaß klingt, hat dem gesamten Team ebenso viel Schweiß und Nerven gekostet: Die Jungs von Landestrainer Moamer Seta spielten am Freitag eine souveräne Vorrunde, in der sie die Gruppenspiele gegen Rheinland-Pfalz (2:0; 25:15, 25:19) und den Westdeutschen Volleyball-Verband (2:1/25:27, 25:22, 15:13) gewinnen konnten. Im Viertelfinale ging es für die Bayernauswahl am Samstag dann gegen Brandenburg. Auch hier konnte das Seta-Team klar mit 2:0 (25:20, 25:16) überzeugen.

Im Halbfinale folgte dann ein Krimi gegen die Auswahl Sachsens. Nachdem die BVV-Talente den ersten Satz klar für sich entscheiden konnten (25:19), riss der Faden. Sachsen übernahm Satz zwei mit 15:25 und hatte im Tie-Break mehrere Matchbälle. Am Ende behielten die Jungs aus Bayern die Nerven und gewannen den Entscheidungssatz doch noch mit 18:16.

Fehler verhindern Goldcoup

Das Halbfinale hatte viel Kraft gekostet, die dann im Finale gegen Baden-Württemberg offenbar fehlte. Eklatante Annahmeschwächen und viel zu viele Aufschlagfehler führten dazu, dass die Bayernauswahl das Finale mit 0:2 verlor. War das 19:25 im ersten Satz noch ziemlich klar, befanden sich die Bayern im zweiten Durchgang lange Zeit auf Augenhöhe, führten sogar mit 21:18, bevor die Annahme erneut einbrach und am Ende die Württemberger jubelten. Doch auch der Gewinn der Silbermedaille ließ das Team des BVV am Ende jubeln. Die weiteren Spieler des BVV kamen vom TSV Grafing, TSV Unterhaching, TSV Zirndorf, ASV Dachau SV Schwaig und TV Mömmlingen.enk