Siege in Martell für Kink und Seidl

Marco Groß wurde Vierter bei den Herren. Wukits
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Marco Groß wurde Vierter bei den Herren. Wukits

Der erste Deutschlandpokal im Biathlon im italienischen Martell brachte für die heimischen Nachwuchssportler vom Stützpunkt Ruhpolding einige Top-Platzierungen.

Die Skijäger fanden laut dem verantwortlichen Trainer Engelbert Sklorz auch beste Schneebedingungen vor.

Auf dem Programm standen zwei Sprintrennen bei denen Julia Kink vom WSV Aschau, Iva Moric vom WSV Bischofswiesen und Elias Seidl vom SC Ruhpolding überzeugen und Klassensiege feiern konnten. Moric gewann am ersten Tag in der AK16 und erreichte am zweiten Tag den vierten Platz. In derselben Klasse gewann Kink einen Bewerb, dazu kam die Aschauerin auf den zweiten Rang. Elias Seidl (AK16) holte sich nach dem dritten Platz beim ersten Rennen im zweiten Anlauf den Sieg.

Bei den Männern gewann über zehn Kilometer der Ruhpoldinger Marco Groß und schaffte es danach auf den vierten Platz. Matthias Dorfer vom SV Marzoll belegte die Plätze zwei und vier. Aufs Stockerl schafften es noch Isabell Neugebauer (AK17) vom SK Berchtesgaden als zweite sowie Florian Arsan (Ju2) vom SC Vachendorf der ebenfalls Zweiter und danach Fünfter wurde. In der Jugend 2 lief Johanna Puff vom SC Bayrischzell, die aber am heimischen Stützpunkt trainiert, auf die Ränge drei und fünf. Weitere bemerkenswerte Plätze in ihren Altersklassen belegten mit zwei vierten Rängen Marlene Fichtner vom SC Traunstein, Magdalena Plenk (6.) aus Inzell, Florian Stasswender (5./8.) vom SC Vachendorf, Silvio Riehl (4./5.) vom WSV Aschau, Max Hanke (zweimal Sechster) vom SK Berchtesgaden und Raphael Lankes (3./4.) vom SC Ruhpolding. Bei den Frauen kam Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf als Dritte und Vierte ins Ziel.

Nach Informationen von Engelbert Sklorz hatten einige Sportler mit der Höhe der Strecke auf 1700 Meter und dem ständig wechselnden Wind am Schießstand zu kämpfen. „Neben sehr guten Ergebnissen war auch weniger Gutes für unsere Sportler dabei. Zwei Sportlerinnen haben leider auch auf die falschen Scheiben geschossen“, so Sklorz. Ein Nachteil waren auch die wenigen Schneekilometer im Training für die heimischen Sportler gegenüber den Athleten aus den anderen Landesverbänden. Immerhin konnten sich drei Stützpunktsportler dank ihrer Ergebnisse in Martell für die Olympischen Spiele der Jugend in Lausanne qualifizieren. Die Nominierung wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben. shu

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