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1. TISCHTENNIS-BUNDESLIGA

7:1-Sieg – Kolbermoors Damen öffnen das Tor zum Endspiel um die deutsche Meisterschaft

Kristin Lang brachte den SV DJK Kolbermoor mit dem Auftaktsieg gegen Petrissa Solja zum 1:0 bereits in eine sehr gute Position.
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Kristin Lang brachte den SV DJK Kolbermoor mit dem Auftaktsieg gegen Petrissa Solja zum 1:0 bereits in eine sehr gute Position.

Das Tor zum Endspiel um die Deutsch Meisterschaft haben Kolbermoors Bundesliga-Tischtennisdamen am Freitagabend in der ersten Halbfinalbegegnung mit dem 7:1-Auswärtssieg beim TSV Langstadt bereits geöffnet. Im Rückspiel am Sonntag, 13 Uhr, reicht Kolbermoor nun ein Unentschieden.

Langstadt – Die Begegnung in Langstadt brachte dem Oberbayern-Quartett aus Koilbermoor im ersten Einzeldurchgang gleich einmal eine 2:0-Führung, die man kontinuierlich zum 7:1-Sieg ausbaute. Bei Kristin Lang sah es zumindest im ersten Satz nicht unbedingt nach einem Sieg aus.

Schneller Rückstand für Kristin Lang

0:5 lag sie gegen Petrissa Solja zurück, ehe sie besser ins Spiel kam und zumindest bis auf 7:8 aufholen konnte. Auch wenn es danach nicht zu einem Erfolg – Lang verlor noch mit 7:11 – reichte, so zeigte sie ihre Qualitäten in den nächsten drei Sätzen. Insbesondere in Durchgang Nummer zwei spielte sie ihrer Gegnerin direkt an die Wand und gewann deutlich mit 11:4. Abgesehen vom dritten Satz, in dem sie in der Endphase leichte Schwierigkeiten hatte und ihre Kontrahentin nach dem 10:9 ein Timeout nahm, hatte sie danach alles wieder unter Kontrolle. Im vierten Satz führte sie wieder deutlich und baute den Zwischenstand auf 9:2 aus. Letztlich hieß es 11:3 aus ihrer Sicht.

Fu Yu mit Können und Routine

Wie gut sich Fu Yu inzwischen akklimatisiert hatte, nachdem sie erst vor wenigen Tagen zur Mannschaft stieß, stellte sich gegen Dina Meshref unter Beweis. Der Ägypterin drückte sie bereits im ersten Satz mit dem 11:3-Sieg ihren Stempel auf. In den Sätzen zwei und drei wurde es zwar etwas enger, aber ihre Routine ließ sie auch hier nicht im Stich. Interessant verlief dabei der zweite Durchgang, als sie in der Endphase trotz eigenem Aufschlag mit 9:10 im Rückstand lag, sie aber dennoch in der Verlängerung mit 13:11 siegreich blieb. Nach der 4:1-Führung – Meshref nahm anschließend ein Timeout – war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Punkt unter Dach und Fach war.

Teilerfolg im hinteren Paarkreuz

Das hintere Paarkreuz wollte sich den Erfolgen ihrer Mannschaftskolleginnen anschließen und erzielte dabei einen Teilerfolg. Während Svetlang Ganina mit Tanja Krämer nicht zurecht kam und mit 0:3 Sätzen den Kürzeren zog, spielte Yuan Wan – wie zuletzt auch gegen Langstadt – erneut groß auf. Die starke Leistung war gegen Franziska Schreiner diesmal aber notwendig, denn die 19-jährige gebürtige Aschaffenburgerin sollte sich als harter Brocken herausstellen. Besonders in Durchgang Nummer eins wurde es in der Endphase recht knapp, wenngleich Wan beim Stand von 10:8 bei eigenem Aufschlag gleich den ersten Satzball verwertete. Der 7:11-Niederlage im zweiten Satz folgten erneut zwei Satzgewinne, wobei die Kolbermoorerin nach der 9:8 Führung im vierten Satz den erneuten Aufwind ihrer Gegnerin zu spüren bekam und hier selbst ein Timeout benötigte. Allerdings gelang es ihr auch hier wieder, den ersten Matchball zu verwerten.

Spannung im zweiten Einzeldurchgang

Der zweite Einzeldurchgang sorgte gleich einmal für Spannung und war am Ende aber für den Spielausgang entscheidend. Sowohl Fu Yu wie auch Kristin Lang mussten über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. Dabei sah es bei der Portugiesin Fu Yu gegen Petrissa Solja gar nicht einmal so schlecht aus, führte sie nach Sätzen doch mit 2:1. Im vierten Durchgang geriet ihre Spielweise jedoch in Schieflage, die einen 7:10 Rückstand mit sich brachte. Auf 9:10 kam sie noch heran, verlor dann aber mit 9:11. Im Entscheidungssatz sprach zunächst nach dem 0:4 und dem 3:5 Rückstand beim Seitenwechsel alles gegen sie. Fu Yu schaffte es aber, ihre Kontrahentin immer wieder unter Druck zu setzen und hatte nun beim Stand von 10:6 vier Matchbälle. Drei vergab sie und nutzte den letzten zum 11:9 Erfolg.

Mm fünften Satz drei Matchbälle abgewehrt

Noch spannender machte es Kristin Lang, die mit 1:2 Sätzen gegen Dina Meshref im Rückstand lag, zum 2:2 ausglich, im fünften Satz beim Seitenwechsel mit 2:5 im Hintertreffen lag und in der Endphase beim Stand von 7:10 drei Matchbälle abwehren musste. Fünf Punkte in Folge brachten ihren einen 12:10-Sieg nach Verlängerung und zugleich die erfolgreiche Revanche für die Vorrundenniederlage ein.

Mit der 5:1 Führung hatte man die Begegnung bereits gewonnen. Dennoch schickten sich Yuan Wan, die wie in der Meisterschaftsrunde mit 3:0 gegen Tanja Krämer gewann und auch Svetlana Ganina mit dem 3:1-Sieg gegen Franziska Schreiner an, für die restlichen zwei Punkte zu sorgen.

Trainer Fuchs: „Wir hatten manchmal ein wenig Glück

Trainer Michael Fuchs zeigte sich recht erfreut über dieses klare Ergebnis, gab aber auch zu: „Wir hatten manchmal ein wenig Glück. Die engen Spiele fielen auf unsere Seite, wie beispielsweise bei Kristin Lang, die drei Matchbälle gegen sich hatte. Insgesamt geht der Sieg aber in Ordnung, da die Mannschaft geschlossen stark und aggressiv gespielt hat“.

Für den SV DJK Kolbermoor punkteten: Lang, Yu, Wan (je 2), Ganina (1).

Heimspiel am Sonntag, 13 Uhr

Am Sonntag können Kolbermoors Damen im Rückspiel gegen den TSV Langstadt in eigener Halle – Spielbeginn ist bereits um 13 Uhr – mit einem Unentschieden den Sprung in das Finale schaffen. „Das Endspiel ist unser Ziel. Allerdings muss die Begegnung auch erst einmal gespielt werden. Wir sind nun aber im Vorteil“, so Michael Fuchs. Die Begegnung kann über den Youtube-Kanal des SV DJK Kolbermoor live mitverfolgt werden.

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