Ein Sieg für die Wasserburger Basketball-Damen zum Abschluss der Hinrunde

Wasserburgs Nicole Schmidtzieht hier an einer Marburger Spielerin vorbei. Hörndl

Mit einem Sieg gegen Marburg haben die Wasserburger Basketball-Damen die Hinrunde der Bundesliga beendet. Dabei hatte das Team zu Anfang der Partie gleich geschwächelt.

Wasserburg – Letztlich gewannen die Innstädterinnen deutlich mit 92:73. Nun steht vor Weihnachten noch das erste Spiel der Rückrunde am kommenden Freitag zu Hause gegen Hannover an.

Die ersten drei Minuten der Partie gehörten Marburg. Wasserburg braucht etwas, um in die Partie zu finden, und so stand es nach drei Minuten 8:0 für Marburg. Doch dann drehten die Damen vom Inn auf, kämpften sich Punkt um Punkt ran und übernahmen in der sechsten Minute beim 12:11 erstmals die Führung. Diese bauten sie bis zum Ende des ersten Viertels noch auf 20:13 aus.

Wasserburg führt zu Pause

Im zweiten Viertel ging es hin und her, mal hatte Wasserburg einen kleinen Lauf, dann wieder Marburg, dann erneut die Wasserburgerinnen, sodass am Ende ein ausgeglichenes Viertelergebnis von 26:26 stand, was zum Halbzeitstand von 46:39 für die Gastgeberinnen führte.

Nach dem Seitenwechsel kam Marburg zurück. Das Team aus Hessen glich in der 25. Minute beim 55:55 sogar aus. Doch die Mannschaft von Trainerin Sidney Parsons fing sich wieder und startete in den verbleibenden fünf Minuten einen 16:4-Lauf. Damit stand es zum Ende des dritten Viertels 71:59 für die Damen vom Inn.

Marburger Trainer muss die Halle verlassen

Marburgs Coach Patrick Unger musste kurz vor Ende des dritten Viertels mit seinem zweiten technischen Foul aus der Halle, was bedeutete, dass die Gäste für das letzte Viertel auf sich alleine gestellt waren und ohne Coach weiterspielen mussten. Im letzten Viertel ließen die Innstädterinnen dann nichts mehr anbrennen, bewahrten ihren Vorsprung und bauten ihn sogar noch etwas aus, sodass am Ende ein deutlicher 92:73-Sieg stand.

„Wir haben am Anfang zu lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Im zweiten Viertel haben wir Marburg zu viele Punkte erlaubt. Über weite Strecken haben wir unseren Größenvorteil unter dem Korb ausgenutzt, was am Ende einer der Schlüssel zum Sieg war. Und Sieg ist schließlich Sieg“, so Parsons.

Tabellenplatz zwei für Wasserburg

Mit dem Sieg gegen Marburg und der Niederlage Hannovers in Keltern stehen die Innstädterinnen nun dank des besseren direkten Vergleichs vor Hannover auf Platz zwei der Tabelle hinter Keltern.

Svenja Brunckhorst (14 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, 4 Steals)
Svenja Greunke (18 Punkte)
Laura Hebecker (7 Punkte)
Brittany Hodges (8 Punkte)
Tina Jakovina (4 Assists)
Megan McKay (24 Punkte, 11 Rebounds)
Kelly Moten (15 Punkte, 5 Assists, 4 Steals)
Sophie Perner (4 Punkte, 5 Assists)
Nicole Schmidt (2 Punkte)
Manuela Scholzgart

ms

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