Sepp Lippacher gewinnt Classic Trial Endlauf in Niederösterreich

Sepp Lippacher beim Trial. Gillitz
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Sepp Lippacher beim Trial. Gillitz

Engelsberg – Friedreichs im Waldviertel in Niederösterreich war am Wochenende Ausrichter der letzten beiden Läufe zum A-Cup (österreichischer Classic Trial pokal) zu dem es 146 (!) Spezialisten zog.

Wie immer wurde diese Veranstaltung als Zwei-Tages-Veranstaltung gewertet.

Alfred Braun und seine Mannen hatten wieder ein super Classic-Trail auf die Beine gestellt. Es waren 32 Sektionen in einem wunderschönen Naturgelände mit wurzeln und drei Meter hohen runden Granitsteinen gesteckt. 16 davon für die zwei niedrigen Leistungsklassen und 16 für die zwei höheren Klassen, die zweimal zu durchfahren waren.

Trotz der vielen Starter gab es keine Staus vor den Sektionen, da die Zwischenstrecke rund vier Kilometer lang war.

Gestartet wurde in Gruppen von fünf Fahrern, die die Punkterichterfunktion selbst übernahmen.

Man konnte zwischen drei Motorradkategorien wählen: Pre 65, Luftgekühlt oder moderne Motorräder, die wiederum in vier Leistungsklassen aufgeteilt waren.

Urgestein Sepp Lippacher vom MSC Engelsberg, der mit seinen 72 Jahren in seiner Klasse der älteste Fahrer war, fährt seit 37 Jahren Trial für seinen Heimatklub, er startete in der zweithöchsten Klasse und hatte an beiden Tagen die wenigsten Strafpunkte, sodass er am Sonntag bei der Siegerehrung den ersten Platz und damit in der Mitte des Stockerls stand.

In der Gesamtwertung liegt Lippacher an zweiter Stelle, da er von zwölf Veranstaltungen nur acht fahren konnte. Seine zwei Trial-Classic-Freunde aus Schönberg, die auch für den MSC Engelsberg starten, schlitterten knapp an einem Stockerlplatz vorbei.

Doch in der Gesamtwertung der Klasse Luftgekühlt – grüne Spur, liegt Albert Hobmaier an erster Stelle und Wilhelm Thomas in der Klasse Modern weiße Spur an zweiter Stelle. So ging ein schönes und erfolgreiches Wochenende zu Ende. gg

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