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Kein schönes Spiel, aber drei Punkte

Sensationelles Tor in Unterzahl: Brad Snetsinger schießt Starbulls zum Sieg

Das entscheidende Tor für die Starbulls beim 2:1-Sieg in Füssen: Brad Snetsinger erzielt nach einer tollen Einzeleistung in Unterzahl das 2:0 für Rosenheim.
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Das entscheidende Tor für die Starbulls beim 2:1-Sieg in Füssen: Brad Snetsinger erzielt nach einer tollen Einzeleistung in Unterzahl das 2:0 für Rosenheim.

Dank eines Überzahl- sowie eines Unterzahltreffers kamen die Starbulls Rosenheim in Füssen zu einem knappen Sieg. Damit halten die Rosenheimer Kontakt zur Tabellenspitze in der Eishockey-Oberliga Süd.

Von Michael Lang und Hans-Jürgen Ziegler

Füssen – „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, ab Mitte des ersten Drittels und im zweiten Drittel war unsere Leistung in Ordnung und im letzten Drittel war Füssen nahe am Ausgleich dran. Es war kein schönes Spiel von uns, aber wir haben drei Punkte und das zählt“, so fasste Rosenheims Trainer John Sicinski das Spiel und den 2:1-Sieg seiner Truppe am Freitagabend in Füssen zusammen.

Auch ein Stockschlag konnte Snetsinger nicht stoppen

Ein Highlight des Spiels war zweifelsohne der zweite Rosenheimer Treffer in Unterzahl: Brad Snetsinger schnappte sich die Scheibe, zog auf und davon ließ sich auch vom Stockschlag eines Füsseners nicht bremsen und traf hoch zum 2:0. Ein sensationelles Tor des Rosenheimer Stürmers. Es war gleichzeitig der spielentscheidende Treffer.

Das Spiel zum Nachlesen im Live-Ticker

Am Sonntag, 17 Uhr, empfangen die Rosenheimer im Heimspiel die Lindau Islanders, die am Freitag durch einen 3:2-Heimsieg gegen Landsberg einen Sprung vom letzten Tabellenplatz auf den 8. Rang machten.

Wieder ein Starbulls-Tor in Überzahl

Dank eines Überzahl- sowie eines Unterzahltreffers kamen die Starbulls in Füssen zu einem knappen 2:1-Auswärtssieg (1:0, 1:1, 0:0) und halten damit Kontakt zur Tabellenspitze. Auf Grund der größeren Anzahl an Chancen siegte Rosenheim in der fairen Partie verdient, auch wenn sich der EVF wieder einmal als unangenehmer Gegner erwies.

Ein recht ausgeglichenes erstes Drittel sahen die nur 332 Zuschauer am Füssener Kobelhang. Rosenheim begann zwar etwas aktiver, bei beiden Mannschaften war jedoch zu sehen, dass man erst einmal abwartend agiert. Steffen Tölzer scheitere knapp mit einem verdeckten Schuss, auf der Gegenseite war Andreas Mechel gegen Samuel Payeur auf dem Posten. Er hielt auch einen Bauerntrick von Straub und lenkte einen Schlagschuss von Besl über die Latte. Thomas Brandl verpasste gleich mit zwei Nachschüssen und Manuel Edfelder scheiterte an Füssens Goalie Benedikt Hötzinger.

Kein typisches Powerplaytor

In der 12. Minute gab es dann die erste Strafzeit der Partie gegen die Gastgeber und die Starbulls konnten sich wieder einmal auf ihr Überzahlspiel verlassen. Wobei die Führung durch Marc Schmidpeter (Snetsinger) kein typisches Powerplaytor war, vielmehr überwand der Stürmer nach einem Solo Hötzinger mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Toreck.

Diesem 0:1 folgten gleich mehrere Rosenheimer Chancen, während das erste Überzahlspiel von Füssen souverän gemeistert wurde. In der 17. Minute wäre aber dennoch beinahe der Ausgleich gefallen. Payeur wurde freigespielt und versuchte eine Direktabnahme, Mechel parierte aber glänzend.

Das 2:0 fiel in Unterzahl

Mit viel Druck kamen die Starbulls aus der ersten Drittelpause, konnten aber zunächst keinen weiteren Treffer nachlegen. Auch in Überzahl lief die Scheibe zwar gut, der Abschluss wollte aber nicht gelingen. Kurioserweise fiel das 0:2 dann im Füssener Powerplay und in einer Phase, als der EVF bereits zuvor mehrere gute Möglichkeiten hatte. Brad Snetsinger (Cornett) konterte, ließ sich auch von zwei Gegenspielern nicht beirren und überwand Hötzinger platziert zum 0:2.

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Die Gastgeber hielten weiterhin dagegen und nutzten in der Endphase des Abschnitts eine Unachtsamkeit zum 1:2 durch Marc Besl. Da Curtis Leinweber Sekunden vor der Sirene frei vor dem Tor scheiterte, war auch im Schlussdrittel Spannung angesagt.

Räume für die Starbulls

Hier änderten die zuvor eher defensiv agierenden Füssener ihr Konzept und griffen nun aggressiver an. Das eröffnete aber auch Räume für die Starbulls, die aber bis zum Ende nicht genutzt werden konnten. Snetsinger, Hofbauer, Vollmayer und Schmidpeter hatten die besten Gelegenheiten.

John Sicinski: „Am Ende clever gespielt“

„Wir haben wie schon zuletzt bei fünf gegen fünf unsere Chancen nicht genutzt. Ich bin froh, dass wir das am Ende dann so clever gespielt haben“, so Sicinski. Denn während sein Team keine weiteren Treffer erzielte, wurde auch in der Abwehr fast nichts mehr zugelassen. Lediglich in der 53. Minute musste Andi Mechel nochmals auf der Hut sein, als Deubler aus kürzester Distanz zum Abschluss kam. Doch weder ein Unterzahlspiel noch die Herausnahme des Füssener Torhüters brachten Gefahr, souverän wurde das knappe Ergebnis in Ziel gebracht.

Tore: 0:1 (14.) Schmidpeter (Snetsinger, Daxlberger/5-4), 0:2 (34.) Snetsinger (Cornett/4-5), 1:2 (38.) Besl (Payeur, Deubler).

Strafminuten: Füssen 6, Rosenheim 6.

Zuschauer: 332.

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