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VIER MATCH-TIEBREAKS GEWONNEN

Sensationeller Rosenheimer Sieg in der 1. Tennis-Bundesliga gegen den Titelaspiranten

Lorenzo Giustino zeigte gegen den Kitzbühel-Halbinfalisten Daniel Altmaier seine beste Saisonleistung und siegte im Match-Tiebreak.
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Lorenzo Giustino zeigte gegen den Kitzbühel-Halbinfalisten Daniel Altmaier seine beste Saisonleistung und siegte im Match-Tiebreak.

Was für eine Spannung, was für ein sensationeller Sieg. Die Rosenheimer Tennis-Herren sorgen in der 1. Bundesliga weiter für Furore und gewinnen beim Titelanwärter Galdbach mit 4:2.

Gladbach – Insgesamt vier Match-Tiebreaks haben wieder für einen extrem knappen und spannenden Bundesliga-Spieltag für 1860 Rosenheim gesorgt. Im Unterschied zu vorangegangenen Begegnungen hieß dieses Mal der Sieger TC 1860. Den Sechzigern gelang damit ein sensationeller 4:2-Erfolg gegen den Tabellenzweiten und Meisterschaftskandidaten aus Gladbach.

Chilene Alejandro Tabilo gab sein Debüt

Eigentlich gingen die Rosenheimer mit der Einstellung rein, dass man mit einem Unentschieden gegen die starken Titelaspiranten schon komplett zufrieden gewesen wäre, aber es kam tatsächlich noch besser.

An Position 2 gab der Chilene Alejandro Tabilo sein Debüt für Rosenheim und feierte gegen den Niederländer Tallon Griekspoor gleich einen erfolgreichen Einstand. Zwar kam er nicht gut ins Match und agierte anfangs nervös, war aber insgesamt beim 3:6/6:2/10:5 der bessere und stabilere Spieler.

Jastraunig gegen die ehemalige Nummer 33 der Welt

Parallel spielte im Vierer-Match der Österreicher Lukas Jastraunig gegen den Landsmann von Griekspoor, Robin Haase, der bereits einmal die Nummer 33 der Welt war. Jastraunig, eigentlich in der Funktion eher Team-Manager und Ersatzspieler, spielte lange auf Augenhöhe mit dem Niederländer, hatte im ersten Satz etwas Pech und musste sich mit 6:7/2:6 geschlagen geben.

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Um den angepeilten Punkt zu sichern, wollte man wenn möglich schon nach den Einzeln ein 3:1 haben, da die Gladbacher sehr doppelstark sind. Bei Damir Dzumhur im Top-Match gegen den Slovaken Andrej Martin sah es lange eher düster aus, doch der Bosnier kämpfte sich in mittlerweile gewohnter Manier stark zurück und gewann 2:6/6:2/ 10:6.

Lorenzo Giustino mit seiner besten Saisonleistung

Für den dritten Match-Tiebreak in den Einzeln sollte Lorenzo Giustino sorgen. Er zeigte gegen den Deutschen Daniel Altmaier, vor zwei Wochen noch im Halbfinale von Kitzbühel, seine beste Saisonleistung. Beim 6:3/4:6/ 10:5 war er am Ende der mental stärkere Spieler und damit stand es 3:1 für Rosenheim.

In den Doppeln legten die 60er dann noch nach und Tabilo machte sich zusammen mit Dzumhur zum Spieler des Tages. Tabilo/Dzumhur gewannen in einer engen Partie gegen Haase/Griekspoor wieder im Tiebreak mit 6:4/6:7/10:6. Jastraunig/Giustino verloren gegen Martin/Nedovyesov mit 5:7 3:6 und somit hieß das überraschende Endergebnis 4:2 für Rosenheim.

Mit dieser Delegation entführten die Sechziger aus Gladbach beim 4:2-Sieg beide Punkte.

„Das ist absoluter Wahnsinn“

„Dass wir sowohl gegen Mannheim und jetzt auch gegen Gladbach und somit gegen die beiden größten Titelanwärter gewonnen haben und vorne mitspielen, ist natürlich absoluter Wahnsinn. Gerade heute, als wir zwar nicht in Bestbesetzung waren, haben die Spieler so eine tolle Mentalität und einen Zusammenhalt gezeigt. Das macht einfach viel Spaß dabei zu sein. Dass am Schluss noch der Sieg herausspringt, ist sensationell“, so Vorstand Dieter Dörfler.

1860 Rosenheim auf Tabellenplatz vier

Mit den zwei restlichen Spieltagen sind die 60er jetzt aktuell auf Tabellenplatz 4, punktgleich mit dem Dritten Gladbach. Dass somit in der Theorie immer noch der Meistertitel möglich ist, spricht für die herausragende Premierensaison des Aufsteigers. Am Freitag um 13 Uhr findet das letzte Heimspiel gegen Krefeld statt und somit die letzte Möglichkeit Weltklassetennis in Rosenheim zu sehen, bevor am Sonntag in Neuss die Saison beendet wird.

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