Seiwakan Rosenheim auf Erfolgskurs

Trainer Martin Strassberger holte sich einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.

London – Zu den diesjährigen World Martial Arts Games, die in London ausgetragen wurden, haben sich im Vorfeld vom Team Seiwakan Rosenheim die Geschwister Rabea und Rebecka Nastulla, Alexander Enns und Dojoleiter Martin Strassberger qualifiziert.

Nicht zu Unrecht, denn alle haben den Seiwakan Rosenheim würdig vertreten und das deutsche Team bereichert. Und das bei über 1000 angemeldeten Starts und Athleten aus 22 Ländern.

So erreichte die jüngste Starterin der „Akademie Schütze Dich“ Seiwakan, Rebecca Nastulla, jeweils die Silbermedaille in kreativer Selbstverteidigung bei den Farbgurten und in der Traditionellen Kata.

Rabea Nastulla erkämpfte sich in kreativer Selbstverteidigung die Goldmedaille und ist damit World-Martial- Art-Games-Gewinnerin in ihrer Klasse.

Mit Alexander Enns ging auch ein Erwachsener Farbgurt der „Akademie Schütze Dich“ an den Start und behauptete sich in all seinen Starterklassen mehr als souverän. So erreichte er in der Kategorie Kata-Non-Traditionell die Silbermedaille. In kreativer wie auch in realer Selbstverteidigung sicherte er sich die Goldmedaille. Im Point Fight verlor er in einem nervenzerreißenden Finale gegen den Lokalmatador des Team Großbritannien. Im Continoues Sparring konnte er wieder alle seine Vorteile ausspielen und erkämpfte sich die Goldmedaille.

Es gingen jedoch nicht nur Farbgurte auf die Tatami, sondern auch der Trainer Martin Strassberger, welcher sich in der äußerst stark besetzten Black-Belt- Klasse behaupten musste. In der mit 15 Startern besetzten Kategorie kreative Selbstverteidigung erreichte er einen respektablen vierten Platz nur wenige Zehntelpunkte vom Drittplatzierten entfernt.

In seiner Paradedisziplin reale Selbstverteidigung lief es wesentlich besser. In dieser mit zwölf Startern besetzten Kategorie kämpfte er sich souverän bis in die Finalrunde und unterlag dort dem Engländer Kevin Gunton im Kampf um Gold. Mit dem zweiten Platz und der Silbermedaille war er jedoch mehr als zufrieden. Die Silbermedaille bekam er auch in der Kategorie Black Belt über 98 kg überreicht, als er dem US-Amerikaner Sean Eyre unterlag.

In der Kategorie Point Sparring konnte Strassberger den dritten Platz und damit die Bronzemedaille erkämpfen. Er verlor gegen die beiden Briten Jacke Pepperkorn und Peter Fawbert.

Besser lief es für Martin Strassberger in Kata-Non-Traditionell, dort konnte er sich gegen seine Kontrahenten aus den verschiedenen Stilen des Kampfsportes wieder optimal behaupten und erreichte mit einer Interpretation einer Kun Tai Ko Kata die Goldmedaille.

Einen würdigen Abschluss fanden die World Martial Arts Games mit dem Abschlussbankett, auf dem der Secretary General des WMAGC Chris Hemstock bekannt gab, dass die nächsten European Games in Deutschland stattfinden. Die eingereichte Bewerbung konnte das Vergabegre mium überzeugen und so kommen die nächsten EMAG am letzten August-Wochenende nach Rosenheim in die Gabor-Halle.

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