Sein Olympia-Traum lebt weiter

Die deutschen Meisterschaften in Braunschweig im August hat Benedikt Huber längst abgehakt.

Der mehrfache deutsche Meister aus Palling, der für die LG Telis Finanz Regensburg startet, kam dort über die 800 Meter zwar wieder ins Finale, doch dort lief es für ihn mit Platz sieben am Ende alles andere als nach Plan. Aber was läuft in diesem Corona-Jahr schon nach Wunsch. Huber gibt auch unumwunden zu: „Ich habe das ganze Jahr eher locker genommen.“ Wegen der ganzen Absagen sei es von der Motivation her irgendwann sehr schwierig gewesen, fügt er hinzu.

Er habe sich vielmehr auf das Training konzentriert und dort auch mal einige neue Sachen ausprobiert.

Seit ein paar Wochen hat für Benedikt Huber nun aber wieder die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen – und er arbeitet hoch konzentriert und mit neuer Motivation für sein großes Ziel. Aktuell mache er noch viel Grundlagen-Trainings, berichtet Huber. „Es stehen aktuell also sehr viele Dauerläufe und auch Krafttraining auf dem Programm.“

Sein Plan ist es, dass er in diesem Winter wieder einige Hallen-Wettkämpfe bestreitet. Im vergangenen Winter war das ja nicht möglich, weil Huber wegen einer hartnäckigen Verletzung pausieren musste.

Diese Wettkämpfe wären für Huber in dieser Saison umso wichtiger, weil er dabei schon zwei Quali-Ergebnisse für die Olympischen Spiele in Japan einfahren möchte. Denn auch das Großereignis in Tokio musste ja aufgrund der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben werden. Doch noch steht in den Sternen, ob die Hallen-Wettkämpfe wie geplant stattfinden können.

Schafft Huber sein erstes Etappenziel, dann muss der sympathische Sportler in der Sommersaison auch noch liefern – und zwar drei weitere gute Ergebnisse, damit sich sein Traum von Olympia in Tokio am Ende auch wirklich erfüllt. Für das Jahr 2021 hat Huber deshalb vor allem einen ganz großen Wunsch: „Dass dann alles so stattfinden kann, wie es geplant ist.“ Aktuell bereitet sich der Langstreckenspezialist jedenfalls so vor. Unter anderem trainiert Huber jetzt auch auf der 400-Meter-Bahn am SBC-Gelände in Traunstein. Was ihn dort neben den idealen Trainingsbedingungen besonders gut gefällt: Er hat öfters auch mal Zuschauer – und zwar den Nachwuchs der Leichtathleten. bst

Kommentare