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WETTKAMPF IN SANREMO

WM-Titel nach kurzem Zittern: Seebrucker Niclas Lehmann zum zweiten Mal Segel-Weltmeister

Niclas Lehmann aus Seebruck (hinten) und sein Vorschoter Niklas Haberl wurden in der 470er-Klasse Weltmeister
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Niclas Lehmann aus Seebruck (hinten) und sein Vorschoter Niklas Haberl wurden in der 470er-Klasse Weltmeister

„Wir hatten zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Rang fünf hätte gereicht, um Weltmeister zu werden. Dass wir dann mit Rang sechs kurzeitig zittern mussten, damit hätten wir nicht gerechnet“, erklärte der Seebrucker Segler Niclas Lehmann nach seinem zweiten WM-Titel..

Sanremo – Das für Österreich startende Segeltalent Niclas Lehmann aus Seebruck am Chiemsee, erkämpfte sich bei der Junioren-WM vor Sanremo seinen zweiten WM-Titel. Gemeinsam mit seinem Vorschoter Niklas Haberl, überzeugte das Duo mit einer beeindruckenden Serie von sechs ersten und vier zweiten Plätzen.

Bereits zum Auftakt ordentlich vorgelegt

Bereits zum Auftakt der 470er Junioren Weltmeisterschaft haben Lehmann/Haberl ordentlich vorgelegt, die Geschwindigkeitsvorteile ausgenutzt und mit drei Wettfahrtensiegen die WM perfekt eröffnet. Mit guter Taktik und sehenswertem Überblick im Feld, konnte die Führung bis zum Medal-Race ausgebaut werden. In einer nervenaufreibenden letzten Wettfahrt konnte sich Lehmann/Haberl schließlich den Titel sichern, nachdem dieser zwischenzeitlich kurzzeitig verloren schien.

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„Wir hatten zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Rang fünf hätte gereicht, um Weltmeister zu werden. Wir waren sehr zuversichtlich und motiviert das Event heimzufahren. Dass wir dann mit Rang sechs kurzeitig zittern mussten, damit hätten wir nicht gerechnet. Aber wir haben den Überblick und die Nerven behalten und wurden mit Gold belohnt“ berichtet Steuermann Lehmann.

Riesenfreude bei den Weltmeistern der Junioren: reich startende Segeltalent Niclas Lehmann aus Seebruck (rechts) und Niklas Haberl.

„Wir haben uns zurückgekämpft“

„Wir haben beim Medal-Race relativ wenig Wind gehabt und haben lange warten müssen,“ schildert Vorschoter Niklas Haberl. „Der Start war dann schlecht und zwischendurch haben wir den ersten Platz abgegeben - aber wir haben uns zurück gekämpft und uns die Goldmedaille ersegelt. Wir sind super-happy,“ so Haberl.

„Wir haben bis kurz vor der WM nicht gewusst, ob die Open-Fleet der 470er World Junior Championship tatsächlich stattfinden kann. Umso beachtlicher ist, dass Niclas und Niklas vollen Fokus zeigten. Die geringe Teilnehmerzahl schmälert ihre Leistung nicht. Sie haben wichtige Erfahrungen aufgesaugt und sind für zukünftige Aufgaben bereit,“ erklärt Trainer Florian Reichstädter.

Nächste Station ist die Junioren-EM

Nächste Station ist die Junioren-Europameisterschaft in Formia, mit dem erklärten Ziel eine weitere Medaille zu erkämpfen.re

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