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Zwölfter Spieltag in der Regionalliga

Sechziger wollen den bitteren August abhaken – Rosenheimer empfangen Schalding-Heining

Für Leo Benz und den TSV 1860 Rosenheim hagelte es im August jede Menge Gegentreffer.
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Für Leo Benz und den TSV 1860 Rosenheim hagelte es im August jede Menge Gegentreffer.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Zwei große Erfolge konnte der SV Schalding-Heining in der laufenden Spielzeit feiern: Gegen den Spitzenreiten Bayern München II und die SpVgg Unterhaching siegten die Grün-Weißen, haben aber insgesamt nur sechs Punkte mehr als der TSV 1860 Rosenheim.

Rosenheim – Schon zwei Mal hat der SV Schalding-Heining in dieser Saison der Fußball-Regionalliga Bayern richtig aufhorchen lassen: und zwar beim 2:1-Heimerfolg gegen die Reserve vom FC Bayern, die in Rosenheim mit 6:0 siegte, und zuletzt beim 5:4-Spektakel gegen die SpVgg Unterhaching, den nächsten Drittliga-Absteiger. Dass der Unterschied zwischen dem einzigen niederbayerischen Regionalligisten und dem TSV 1860 Rosenheim vor dem Duell beider Teams am heutigen Freitag ab 19 Uhr im Jahnstadion nicht so groß ist, zeigt aber der Blick auf die Tabelle: Da haben die Gäste sechs Punkte mehr auf dem Konto – eben diese sechs Zähler aus den beiden Überraschungserfolgen.

Andere Resultate fühlen sich mit Niederlagen in Augsburg und Memmingen gleich an, den Schaldingern gelang auch gegen Nürnberg II – wo die Sechziger gewannen – mit einem Remis ein Achtungserfolg. Gegen Heimstetten und Eltersdorf punkteten die Niederbayern, dafür verloren sie gegen Eichstätt, gegen das sich die Rosenheimer einen Zähler verdienten.

Schalding kommt mit breiter Brust

Ein Spiel auf Augenhöhe ist es dennoch nicht, denn es spielen ja auf dem Rasen nicht nur Elf gegen Elf – es sind ja auch die Köpfe involviert. Und da kommt ein Team nach Rosenheim, das nach dem fantastischen Fight gegen Haching sicherlich eine ganz breite Brust vorweisen kann. Die Rosenheimer hingegen haben den bitteren August nach dem Spielausfall in Pipinsried immerhin mit einer kleinen Verschnaufpause abgeschlossen – das war aber auch schon das einzig Positive. Aus den sechs Punktspielen im abgelaufenen Monat holten die Sechziger nur einen Zähler bei einem Torverhältnis von 4:22. Dazu gab es das Pokal-Aus beim eine Klasse tiefer angesiedelten SV Kirchanschöring. Fast nur logisch, dass Trainer Florian Heller eine Wende herbeisehnt und den August nun schnellstmöglich abhaken möchte.

Der Negativtrend nagt natürlich am Glauben „Wir können mit Rückschlägen nicht gut umgehen“, erklärt Heller die Gegentor-Flut aus den letzten Spielen, nachdem die Sechziger einmal in Rückstand geraten sind. Der neu zusammengestellten Mannschaft fehlt derzeit das Vertrauen, einen Rückstand noch umwandeln zu können. „Die Denkweise geht dann in die andere Richtung“, hat der Sechziger-Coach festgestellt.

„Das regelt sich am einfachsten über das Erleben“

Er und sein Trainerteam müssen dem Team diesen Glauben zurückgeben, wobei Heller sagt: „Das regelt sich am einfachsten über das Erleben.“ Das berühmte Erfolgserlebnis also. Simon Kolb kann dies nicht herbeiführen, weil er sich im Spiel gegen die Bayern einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Also werden Maxi Kuchler und Tim Kießling wieder die Abwehrzentrale bilden.

Mit dem August hat auch das Transferfenster geschlossen. Die Suche nach Kaderverstärkung ist bei den Sechzigern aber noch nicht beendet, weil man noch vertragslose Akteure verpflichten kann. Bekanntermaßen suchen die Sechziger noch eine Alternative für die linke Außenbahn sowie einen Mittelfeldspieler, nachdem Julian Höllen, der zuletzt schon nicht mehr im Kader stand, sein Karriereende verkündet hatte.

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