Peltram-Truppe ist morgen zu Gast in Schwabmünchen

Sechziger mit vollem Kader

Verletzung auskuriert: Valentin Hauswirth. Foto Meier
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Verletzung auskuriert: Valentin Hauswirth. Foto Meier

Wenn der TSV 1860 Rosenheim am morgigen Sonntag (Spielbeginn ist 16 Uhr) zum Bayernliga-Spiel nach Schwabmünchen reist, haben die Sechziger "etwas Zählbares" fest im Visier.

Und Peltram hat dabei beinahe die Qual der Wahl. Denn mit Valentin Hauswirth und Georg Lenz gesellte sich diese Woche lange verletztes Personal zurück auf den Trainingsplatz. Vor allem Lenz, der nur wenige Wochen nach seinem Innenbandriss im Knie vergangenen Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnte, zeigte dabei eine Turboheilung. Ein sensationeller Heilungsverlauf, gepaart mit einer optimalen physiotherapeutischen Behandlung durch Hans Friedl und Thorsten Karbstein, machten Lenz' schnelle Genesung möglich. Doch auch wenn sich Rosenheims Abwehrgarant auf einem gutem Level sieht, wird Peltram vorsichtig mit dessen Einsatzchancen haushalten. "Wir haben einen starken Kader - auch in der Breite. Deshalb müssen wir bei den Rekonvaleszenten nichts übers Knie brechen und können ihnen die Zeit geben, die sie noch brauchen werden", so Peltram, der natürlich auch weiß, dass sich mit Philipp Maier und Kapitän Christoph Wallner ein starkes Duo gefunden hat. Und auch eine Reihe weiter vorne - im Mittelfeld - sorgten Shabani und Tomic beim 2:0-Sieg gegen den offensivstarken VfR Garching für die nötige Stabilität.

Einen Schritt weiter als Lenz ist derweil der zweite Verletzte im Bunde. Rosenheims defensive Allzweckwaffe Valentin Hauswirth. Er ist bereits die komplette Woche im Training mit der Mannschaft. Doch auch für ihn wird wohl gelten, nur nichts zu überstürzen. Somit ist Rosenheims Kader beinahe unter dem Attribut "luxuriös" zu kategorisieren. Zu Saisonbeginn aufgrund von Verletzungssorgen lediglich noch mit einem gesunden Verteidiger ausgestattet, kann Peltram nun in die hitzfeldsche Rotationskiste greifen und sein Team noch edler schleifen. Offensiv sind die Innstädter mit Majdancevic, Linner, Zottl, Obermair, Caner und Co. ohnehin perfekt vertreten.

Und auf Rosenheims Abteilung Attacke wird es wohl auch ankommen gegen den TSV Schwabmünchen. Das Team von René Ott kommt vornehmlich aus einer sehr disziplinierten und eng gestaffelten Defensive und sucht ihr Heil durch schnelle Konter. Bitter für den Tabellen-13. ist sicherlich Tim Uhdes Verletzung. Der 23-jährige Ex-Augsburger erlitt letzte Woche einen Kreuzbandriss und wird wohl frühestens zur Rückserie zurückkehren. Es wird spannend werden am Sonntag. Spannend zu sehen, wie sich Peltrams Elf gegen tiefstehende und hart verteidigende Gegner schlagen wird. Was gegen spielstarke Mannschaften wie dem VfR Garching oder dem FC Unterföhring, die offensiv ausgerichtet gerne selbst das Spielgeschehen kontrollieren wollen, bereits bestens funktionierte, müssen Tomic und Co. gegen sogenannte Kampfmannschaften noch unter Beweis stellen. Dies stellt die nächste Entwicklungsstufe für Sechzigs Fohlenstall dar. Der Sonntag wird es zeigen. mpo

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