Sechziger verpassten knapp das Podest

Günther Zipprick verpasste über zwei Kilometer nur knapp das Podest. Gross

Mit dem ersten Tegernsee-Langstreckenschwimmen endete der arena Alpen Open Water Cup 2018.

Bei schwierigen Bedingungen gab es zwar keine Außenseitersiege, aber durchaus Überraschungen bei den nachfolgenden Platzierungen hinter den Altersklassen-Podesten.

Um 8.30 Uhr startete im Strandbad Grieblinger in Bad Wiessee erstmals ein Tegernsee-Langstreckenschwimmen, das vom Priener Markus Füller zusammen mit vielen Helfern etwa ein Jahr lang vorbereitet wurde. „Man wollte hier unbedingt ein Langstreckenschwimmen und ich bekam jede Unterstützung“, so Füller. Zu schwimmen galt es für die Cup-Teilnehmer etwas mehr als vier Kilometer vom Strandbad Grieblinger zum Strandbad Monte Mare in Tegernsee mit einem Landgang und wieder zurück. Als zweite Strecke – eher für Einsteiger und Hobbysportler gedacht – war die Strecke vom Strandbad Monte Mare zum Strandbad Grieblinger zu bewältigen, was etwa 2000 Meter bedeuteten. Insgesamt gab es 380 Meldungen, von denen 185 Aktive die Cup-Strecke „finishten“.

Den schwierigen Bedingungen im 18 Grad kühlen Tegernsee trotzte einmal mehr Nicky Lange vom SK Sparta Konstanz am besten und erreichte das Ziel nach 55:14 Minuten als Erster. Sechster wurde Leopold Lindauer (BaderMainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim) in 57:01 Minuten.

Bei den Damen war Dajana Schlegel nach 56:47 Minuten die Schnellste.

Von den heimischen Athleten war Leopold Lindauer der Schnellste und belegte in der Masters-1-Wertung (23 bis 39 Jahre) den fünften Platz. Oliver Nowotny (BaderMainzl Tri Team TSV 1860 Rosenheim) lieferte ein starkes Rennen und wurde bei den Masters 2 (40 bis 49 Jahre) auch für ihn überraschend Vierter. Mannschaftskamerad Sven Bacher konnte als Zwölfter wertvolle Punkte für die Cup-Wertung sammeln, während Tom Arlt vom TSV Endorf in derselben Altersklasse Rang 18 erreichte. Auf der Halbdistanz zeigte Günther Zipprick (TSV Bad Endorf), der auch bei diesem Wettkampf noch bis kurz vor dem Startschuss in der Organisation mitarbeitete, ein beherztes Rennen und kam als Vierter der Wertung Masters 3 (50 bis 59 Jahre) mit nur zwei Sekunden Rückstand ins Ziel.

Nach den sieben Durchgängen, die seit Mitte Juni ausgetragen worden sind, ergibt sich nun eine Gesamtwertung, in der 713 Athleten gelistet sind.

Aus heimischer Sicht konnte Jakob Hinterholzer (BaderMainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim) bei zwei Rennen 1500 Punkte sammeln, was bei den Junioren Platz drei ergab. Leopold Lindauer sicherte sich punktgleich mit Alvarez Mendez bei den Masters 1 ebenfalls den dritten Rang, während Teamkollege Johannes Bergmann bei den Masters 4 Vierter wurde. In der Gesamtwertung Masters 2 verpasste Oliver Nowotny, der als einer von sechs Teilnehmern alle sieben Rennen bestritt, wobei nur die besten fünf Ergebnisse in die Wertung eingehen, als Fünfter das Gesamt-Podium nur knapp. Sven Bacher sprang in derselben Klasse noch in die Top Ten, bei den Damen belegt Sabine Petrini-Monteferri (BaderMainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim) bei nur zwei Rennen Platz sieben.

In der Wertung Masters 3 eroberte Mirko Gebert aus der Schwimmabteilung des TSV 1860 Rosenheim den fünften Rang, Roland Warode und Uwe Linner (beide vom TSV Bernau) sind auf den Plätzen neun und zehn zu finden.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen arena Alpen Open Water Cup geben. Zwei Termine in der Region stehen bereits fest: Am 14. August steigt im Schraml Bad Prien wieder das Vollmondschwimmen über zwei Kilometer, am 1. September 2019 das Chiemsee Langstreckenschwimmen von der Fraueninsel nach Übersee. Die Anmeldeportale eröffnen bereits am kommenden Samstag unter www.vollmondschwimmen.de und www.chiemsee-langstreckenschwimmen.de. Die Teilnehmerzahl ist aus Sicherheitsgründen jeweils auf 300 begrenzt. now

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