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Sechziger-Kapitän Matthias Heiß kehrt zurück: „Ich arbeite gerne mit jungen Spielern“

Nach langer Verletzungspause zurück: Kapitän Matthias Heiß. Ziegler

Relegation, heißes Wetter, heiße Atmosphäre – es war ein Herzschlagfinale für den Fußball-Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim Anfang Juni gegen Gebenbach. Noch ein letztes Mal wurden alle Kräfte mobilisiert und gebündelt. Nur einer musste Zuschauen: Kapitän Matthias Heiß. Jetzt kehrt er wieder zurück und die OVB-Sportredaktion sprach mit ihm vor dem Heimspiel am Freitag, 19 Uhr, gegen Aschaffenburg..

Rosenheim – . Ein Oberschenkelverletzung setzte ihn für die komplette Frühjahrsrunde außer Gefecht. Bis jetzt, denn nun ist der Leitwolf wieder zurück im Team.

Herr Heiß, gegen den FC Bayern München II haben Sie sich verletzt: Abriss der Bizepssehne im Oberschenkel inklusive Operation. Wie geht man mit dieser Diagnose um?

Es war alles andere als eine leichte Zeit. Wenn du verletzt bist, bist du zwar immer noch Teil der Mannschaft, aber auf dem Platz kannst du eben nicht mithelfen. Zur damaligen Situation kam noch erschwerend hinzu, dass wir gegen den Abstieg gespielt haben und sogar in die Relegation mussten. Da stehst du als Kapitän hilflos daneben und sehnst den Tag herbei, bis du wieder gesund bist.

Und genau dieser Tag ist nun gekommen. Aller Voraussicht nach werden Sie heute gegen den SV Viktoria Aschaffenburg Ihr Comeback feiern. Was wird in dieser Begegnung von Bedeutung sein?

In erster Linie wären Punkte von Bedeutung. Wir spielen zu Hause gegen einen direkten Konkurrenten und wollen unseren Zuschauern wieder eine gute Heimleistung bieten. Aschaffenburg hat eine gute, erfahrene Mannschaft und wird sicherlich nicht einfach zu bespielen, mit unseren Grundtugenden, die in den letzten Spielen nicht mehr so präsent waren, können wir dies jedoch schaffen.

Welche Tugenden sind Ihrer Meinung nach für ein positives Ergebnis vonnöten?

Wir müssen miteinander mehr kommunizieren, taktische diszipliniert aus unserer Grundordnung agieren und vor allem noch mehr Fokus auf die Zweikampfführung legen. Zuletzt sind wir häufig zu spät in die Zweikämpfe gekommen, meist erst dann, wenn es richtig eng vor unserem Tor wurde.

Im Sommer haben sich einige etablierte Stammspieler entschieden, den Verein zu verlassen. Sie jedoch sind geblieben. Wie haben Sie in Ihrer Rolle als verletzter Kapitän den Transfersommer sowie die ersten Spieltage bis heute erlebt?

Für einen erfahrenen Spieler wie mich ist vor allem die Kooperation mit der SpVgg Unterhaching und die Integration von jungen Spielern eine spannende Aufgabe. Spieler wie Laurin Demolli, aber auch Sebastian Hölzl oder Markus Sattlberger auf Regionalliga-Niveau zu verhelfen, macht mir Spaß. Ich arbeite gerne mit jungen Spielern zusammen. Gewissen Positionen sind jedoch wichtig, mit Erfahrung zu bestücken. Das hat der Verein erkannt und auf einigen Schlüsselpositionen nochmal nachgelegt – das Mannschaftsgefüge wirkt nun sehr ausbalanciert. Ich bin mir sicher, dass auch die positive Stimmung zu Saisonbeginn wieder zurückkehrt. Im Fußball gibt es eine Sache, die die Stimmung garantiert hebt: Siege. Diesen wollen wir heute gegen Aschaffenburg holen. Interview: Michael Pointvogel

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