Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


FUSSBALL-REGIONALLIGA BAYERN

Sechs-Punkte-Spiel für 1860 Rosenheim

Sechziger-Trainer Tobi Stroblsteht mit seinem Team heute vor einer enorm wichtigen Partie in Bayreuth. Ziegler

Der 36. Spieltag der Fußball-Regionalliga hält für den TSV 1860 Rosenheim ein ganz besonderes Duell bereit. Das Team von Tobias Strobl und Robert Mayer muss am heutigen Samstag (14 Uhr) zur SpVgg Bayreuth.

Im Spiel des 13. gegen den 16. des Tableaus könnte – aus Rosenheimer Sicht – eine kleine Vorentscheidung um den direkten Klassenverbleib getroffen werden. Vorausgesetzt man holt sich den Sieg.

Und genau hier liegt auch das Problem, denn mit Siegen schaut es seit November bei den Innstädtern düster aus. Lediglich gegen den FC Ingolstadt 04 II gelang ihnen ein dreifacher Punktgewinn. Der Rest: Unentschieden und Niederlagen. Diese lagen jedoch oftmals gar nicht primär an schwachen Leistungen, sondern vielmehr an ungenutzten Chancen und kurzen Schwächephasen während der Spiele. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der TSV trotz ordentlicher Spielleistungen mittlerweile vom ehemals 7. auf den 13. Tabellenplatz abrutschte und sich so derzeit mit leichten Abstiegsängsten plagen muss.

„Uns fehlt derzeit sowohl das Spiel- aber auch das Schiedsrichterglück. Vor dem fragwürdigen Elfmeter in der Partie gegen Seligenporten wird unser Spieler im Strafraum eindeutig gefoult, ein vermeintliches Abseitstor von uns wird nicht gegeben und dann auch noch zwei Platzverweise in einer Aktion, die eigentlich nicht zwingend gegen uns gepfiffen hätte werden müssen. In vielen, ja in fast allen entscheidenden Situationen ziehen wir derzeit den Kürzeren. Unsere Leistungen sind seit der Partie bei der U23 des FC Bayern München wieder deutlich besser bis sehr gut, wir können es momentan aber noch nicht in Tore und Punkte ummünzen. Wir sind aber auf einem guten Weg und wollen nun in Bayreuth mindestens einen Zähler mitnehmen“, so der optimistische sportliche Leiter Hansjörg Kroneck im Vorfeld der Begegnung.

Noch schwieriger scheint die Situation für den heutigen Gegner zu sein. Die SpVgg Bayreuth – immerhin mit der Prämisse gestartet, nächste Saison auf Profi-Bedingungen umstellen zu wollen – rangieren auf dem Relegationsplatz 16. Und da die tabellenmäßig noch schlechter positionierten Teams aus Seligenporten (1:0 Sieg gegen die Rosenheimer) und Memmingen weiter fleißig punkten, wird die Luft für die Oberfranken derweil immer dünner. Das Team von Christian Stadler und seinem Co. Florian Wurster war vor gut einem Monat das Team der Stunde. Man kegelte die Münchner Löwen sowie auch die Rosenheimer Sechziger aus dem Totopokal und steht damit im Finale um den Einzug in den DFB-Pokal. Auch in der Liga gewann man drei von vier Spielen. Doch dann kam der Bruch.

Vielleicht lag es an der fehlenden Spannung nach dem Pokaltriumph, vielleicht jedoch auch an sieben Spielen binnen zweieinhalb Wochen, dass die Bayreuther zuletzt gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Unterföhring (1:2) und gegen die Schweinfurter Schnüdel (3:7) verloren. Für die Altstädter kommt in diesem Sechs-Punkte-Match erschwerend hinzu, dass mit Kristian Böhnlein (Sprunggelenk) und Ivan Knezevic (Rotsperre) zwei immens wichtige Akteure ausfallen. Personalsorgen plagen auch den TSV vor der Auswärtshürde in Oberfranken. Mit Ludwig Räuber (Gelb-Rot) und Philipp Maier (Rot) sind zwei zentrale Säulen im 60er-Konstrukt für diese Partie zum Zuschauen gezwungen. Da auch die Langzeitverletzten Krätschmer und Eminoglu sowie der am Knie verletzte Bruno Goncalves ausfallen, lichten sich die Reihen im Zentrum der Rosenheimer. Die Partie verspricht einiges, hauptsächlich viel Brisanz im Abstiegskampf. mpo

Kommentare