Sechs erste Plätze

Johanna Puff aus Bayrischzell, die am Stützpunkt Ruhpolding trainiert, feierte zwei Siege. Wukits
+
Johanna Puff aus Bayrischzell, die am Stützpunkt Ruhpolding trainiert, feierte zwei Siege. Wukits

Clausthal-Zellerfeld – Einen tollen Auftakt in den Biathlon-Deutschlandpokal haben die heimischen Nachwuchssportler vom Stützpunkt Ruhpolding feiern können.

Bei den Wettkämpfen um den Nordcup auf der Anlage des WSV Clausthal-Zellerfeld gab es für die Jahrgänge 2001 bis 2004 sechs erste Plätze im Sprint und Massenstart. Dazu kamen weitere sieben Podestplätze.

Bemerkenswert waren die Doppelsiege im Sprint und Massenstart durch Florian Arsan (AK18/19) vom SC Vachendorf und Johanna Puff aus Bayrischzell die am Stützpunkt Ruhpolding trainiert. Marlene Fichtner vom SC Traunstein setzte sich zunächst im Sprint durch und kam im Massenstart in der AK17 als dritte ins Ziel. Ihre Mannschaftskollegin Sophia Spark gewann den Massenstart vor Iva Moric vom WSV Bischofswiesen in der AK16. Im Sprint erreichte Moric den vierten Rang.

Einen tollen zweiten Platz holte sich in der AK16 Lucas Nicolussi vom WSV Kiefersfelden im Massenstart. Insgesamt waren 27 Nachwuchsskijäger vom heimischen Stützpunkt am Start. Diese wurden von Engelbert Sklorz zusammen mit Stephan Laube und Florian Graf betreut. Den Auftakt der Wettkämpfe machte ein Berglauf über sechs Kilometer. Bei diesen hatten die Teilnehmer mit kalten Temperaturen und Graupelschauer zu kämpfen. Dabei kam Johanna Puff auf den zweiten Platz, Iva Moric und Marlene Fichtner sowie Johan Werner vom SC Aising-Pang erreichten in ihren Altersklassen jeweils den dritten Rang. Der Sprint wurde auf Skiroller durchgeführt und der abschließende Massenstart musste zu Fuß (Cross) bewältigt werden. „Bei beiden Wettkämpfen ist es trocken geblieben, allerdings war es ziemlich kalt. Aber da haben wir schon einen kleinen Vorgeschmack auf den Winter bekommen“, so Sklorz. Er berichtete weiter davon, dass beim Cross-Massenstart die Belastung beim Schießen enorm hoch gewesen sei. Daraus seien viele Fehler hervorgegangen.

„Der Nordcup hat bereits eine gute Aussagekraft wo wir stehen und was wir bis zum Winter noch verbessern müssen“, so der Trainer abschließend. shu

Kommentare