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100 Teilnehmer am Start

Sebastian Seeberger gewinnt die Seebrucker Hafentrophy beim Doppeljubiläum

Hochklassigen Segelsport und spektakuläre Bilder gab es bei der 44. Seebrucker Hafentrophy mit dem Blauen Band von Seebruck.
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Hochklassigen Segelsport und spektakuläre Bilder gab es bei der 44. Seebrucker Hafentrophy mit dem Blauen Band von Seebruck.

100 Teilnehmer nahmen an der 44. Seebrucker Hafentrophy teil, Sebastian Seeberger holte sich schließlich den Sieg. Christian Spranger und Niklas Matthes sicherten sich beim Jubiläum das „Blaue Band von Seebruck“.

Seebruck – Bei sommerlichen Temperaturen und kräftigem Ostwind ist die 44. Seebrucker Hafentrophy mit dem „Blauen Band von Seebruck“ über die Bühne gegangen. Knapp 100 Teilnehmer absolvierten im Rahmen des Doppeljubiläums „50 Jahre Segelhafen Seebruck und 50 (+1) Jahre Seebrucker Regatta-Verein“ der Gemeinde Seeon-Seebruck und des Seebrucker Regatta-Vereins (SRV) den Rundkurs Seebruck-Fraueninsel-Achenmündung-Seebruck – und das bei optimalen äußeren Bedingungen, wie es sie am Chiemsee nicht oft gibt.

Spannende Kämpfe vorne und hinten im Feld

Den prestigeträchtigen Sieg holte sich Sebastian Seeberger (SRV) mit seiner Rennyacht. Den besten Start am Startschiff hatte allerdings Florian Maier (DCC) erwischt, der mit seinem C-Class-Cat in Richtung Fraueninsel preschte. Christan Spranger und Niklas Mattes vom ausrichtenden SRV wählten eine vorsichtigere Variante in der Mitte der Startlinie und gingen auf „Abfangkurs“. Auf Höhe von Gollenshausen überholten sie mit ihrem Flying Phantom (der Katamaran kann auf Tragflächen „über dem Wasser segeln“) den Führenden und schickten sich an, den Streckenrekord der Seebrucker Hafentrophy zu brechen. Nur ein gerissener Unterliekstrecker verhinderte am Ende eine „Bestzeit“ und es gelang ihnen, nach 49 Minuten und sieben Sekunden über die Ziellinie zu segeln. Die Rekordzeit verpassten sie damit nur um knapp über 80 Sekunden. Das begehrte Blaue Band für die schnellste gesegelte Zeit war ihnen trotzdem sicher.

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Aber nicht nur die Katamarane lieferten sich spannende Kämpfe. An der „Bahnmarke Eins“ vor der Fraueninsel wechselten die Crews auf den unterschiedlichen Jollen und Kielschiffen die bunten Vorsegel, nahmen die Schoten dicht und verschenkten keinen Millimeter beim Kurswechsel Richtung Achenmündung. Auch die nächste Wendemarke zurück nach Seebruck erwischte das schnellste Einrumpfboot, eine Joker, gesteuert vom späteren Sieger Sebastian Seeberger (SRV), ideal und verteidigte seinen Platz vor dem 20er Jollenkreuzer von Norbert Keil (SCPC).

Veranstalter ziehen ein positives Resümee

Nach der rasanten Hafentrophy ließen sich die Teilnehmer bei zünftiger Blasmusik das verdiente Freibier schmecken. Bei der abendlichen Siegerehrung auf der Hafenwirt-Terrasse spielte die Band „Jack in the Box“ auf. Sowohl die Gemeinde Seeon-Seebruck als Veranstalter als auch der Seebrucker Regatta-Verein als Ausrichter der Traditions-Regatta mit seinen rund 50 Helfern konnten ein rundum positives Resümee ziehen. Ergebnisse der 44. Hafentrophy:

1. Platz: Sebastian Seeberger mit Crew.

2. Platz und damit Gewinner des Dieter-Wicht-Gedächtnispreises (Sonderpreis für die zweitschnellste Yacht aus dem Hafen Seebruck): Team Bantlow.

Blaues Band von Seebruck für die schnellste gesegelte Zeit: Christian Spranger und Niklas Matthes.

Mehrrumpfboote: 1. Christian Spranger (SRV), 2. Florian Meier (DCC), 3. Friedl Liese (WVF).

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Rennyachten: 1. Sebastian Seeberger (SRV), 2. Rainer Badent (LYCC), 3. Ernst Winkler (VSAC).

Performanceyachten: 1. Frank Eisheuer (SCPC), 2. Christoph Gassner (SRV), 3. Leonhard Funke (WSG).

Cupper: 1. Vincent Hoesch (CYC), 2. Team Bantlow (SRV), 3. Sebastian Buchner (SCIW).

Racer: 1. Christian Bodler (SCPC), 2. Wolf Dieter Ernst (YCU), 3. Bernhard Daxenberger (SCBC).

Einheitsklassen: 1. Norbert Keil (SCPC), 2. Emilia Wachs (SRV), 3. Nicole Knauer (YCG).

J80: 1. Rolf Chrobak (DHH), 2. Clemens Meyer (HGS), 3. Hans-Jörg Piechotka (DHH).mmü

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