Ein schwieriger Hinrunden-Endspurt

Rosenheim – Das Durchatmen nach dem Sieg gegen den Lokalrivalen Aibling war für die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim nur kurz: Der SBR musste eine nicht unerwartete, aber deutliche 78:96-Niederlage gegen den Tabellendritten Bamberg hinnehmen, und in den letzten beiden Hinrundenspielen geht es nun zunächst zum Zweitplatzierten Breitengüßbach, ehe am folgenden Wochenende der Tabellenführer Ansbach in der Gabor-Halle gastieren wird.

Und weil sich an den vergangenen Spieltagen in erstaunlicher Regelmäßigkeit vermeintliche Underdogs gegen besser platzierte Teams durchsetzten, präsentiert sich die 1. Regionalliga-Südost ausgeglichen wie selten zuvor: Nur zwei Siege trennen den Vorletzten Herzogenaurach vom Vierten Leitershofen – oder anders gesagt: Eigentlich kann sich selbst der Drittplatzierte Bamberg noch nicht sicher fühlen, falls am Ende drei Teams den Gang in die Regionalliga 2 antreten müssen. Umso wichtiger wäre es also auch für die Rosenheimer, einmal gegen ein vermeintlich stärkeres Team zu gewinnen. Die erste Gelegenheit dazu ließen sie am vergangenen Sonntag ungenutzt: Gegen TTL Bamberg schafften es die Spartans nicht, mannschaftlich dagegenzuhalten – Einzelaktionen und ein erneut treffsicherer Jonas März (23 Punkte) waren eindeutig zu wenig, um den Tabellendritten in die Knie zu zwingen. Neben dem Nachwuchsspieler punkteten nur Jguwon Hogges (21) und Temur Kiknadze (11) zweistellig. Was Trainer Alen Mulalich aber viel mehr störte als die fehlende Offensivkraft seines Teams war der Rückfall in schon bekannte Schwächen: Weder das konsequente Ausblocken noch das schnelle Umschaltspiel – zwei enorm wichtige Komponenten für den SBR, um als Underdog erfolgreich sein zu können – funktionierten.

Diese Defizite muss man am Samstag, 8 Uhr, unbedingt abstellen, will man beim Tabellenzweiten Breitengüßbach nur den Hauch einer Chance haben: Die Oberfranken stellen das derzeit treffsicherste Team der Liga und gehören auch zu den besten Reboundern. aia

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