Schwierige Saison für Jugendteam

Charlotte de Buhr vom SC Aising-Panggehört dem Jugendteam des Stützpunkts Ruhpolding an, das wegen Schneemangels und Erkrankungen eine schwierige Saison hatte.

Ruhpolding – Das war eine schwierige Saison für das Langlauf-Jugendteam des Stützpunkts Ruhpolding: Der Schneemangel führte zu Ausfällen von Wettkämpfen, zwischendurch wurde die Mannschaft von grippebedingten Ausfällen getroffen, und nun auch noch das Saisonfinale wegen des Coronavirus abgesagt.

„Das war eine sehr durchwachsene Saison, die eher zäh verlief. Es gab viele Ungewissheiten, und gleich der erste Deutschlandpokal im Winter ist wegen des Schneemangels ausgefallen“, zeigt sich Fabian Heibler aus dem heimischen Jugendtrainerteam enttäuscht.

„Zwischendurch hat uns eine extreme Grippewelle erwischt, ausgerechnet vor den deutschen Jugendmeisterschaften.“ Diese waren im Rahmen des Deutschlandpokals in Oberstdorf ausgetragen worden, zahlreiche heimische Athleten fehlten. „Und beim nächsten Deutschlandpokal drei Wochen später waren sie immer noch geschwächt“, berichtet Heibler. Zuletzt hätten am Arber Wettkämpfe stattfinden sollen, „und wir wären jetzt gut unterwegs gewesen, alle waren gesund und einsatzbereit“. Doch wegen des Coronavirus mussten auch diese Wettkämpfe abgesagt werden, ebenso wie die Rennen des Deutschlandpokals mit deutscher Meisterschaft.

„Die Sportler haben für die aktuelle Zeit ein Programm bekommen, das sie selbstständig absolvieren sollen. Wir haben da die Intensität herausgenommen, denn jetzt geht es eher in Richtung Grundlagenausdauer für die kommende Saison.“ Schließlich sei der April „ohnehin ein trainingsreduzierter Monat für die Skilangläufer. Da gibt es keinen Trainingsplan, und es schadet auch nicht, wenn sie drei bis vier Tage mal gar nichts machen.“ Sollte es im Mai – wenn die offizielle Saisonvorbereitung wieder beginnen soll – noch nicht möglich sein, gemeinsam etwas zu tun, „erarbeiten wir ein individuelles Programm für die Sportler“.

Das sportliche Fazit ist angesichts des Verlaufs der vergangenen Saison „schwierig. Wir haben gut begonnen, aber es gab praktisch nur drei Wettkampfwochenenden. Dafür lief das Training – bis auf die Erkrankten – ganz gut. Bis Ende Januar konnten wir die üblichen Trainingsstätten in Reit im Winkl, Sachrang und in der Chiemgau-Arena nutzen. In den vergangenen Wochen ging dann nur noch die Chiemgau-Arena und Reit im Winkl.“

Angesichts der begrenzten Möglichkeiten sind die Ergebnisse zurückhaltend zu bewerten. Miriam Reisnecker (SCMK Hirschau/CJD) wurde Zehnte der Jugend 18 weiblich und schaffte es zur Junioren-WM, auch Lisa Zin ecker (SV Oberteisendorf/ 13.) und Charlotte de Buhr (21.) sowie Lia Stelter (beide SC Aising-Pang/25.) schafften es unter die besten 25. In der J16 gelang dies Lina Geistanger (SC Eisenärzt/ 16.), in der männlichen Jugend 18 Simon Leismüller (SC Partenkirchen/CJD/15.). who

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