Schweinfurt eine Nummer zu groß

Wollte nicht mehr hinschauen: Wacker-Trainer Ronald Schmidt. Butzhammer
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Wollte nicht mehr hinschauen: Wacker-Trainer Ronald Schmidt. Butzhammer

Burghausen – Die Talfahrt des SV Wacker Burghausen in der Fußball-Regionalliga Bayern konnte auch am 20.

Spieltag nicht gestoppt werden: Im Spiel zwei nach Schellenberg unterlag Wacker am Samstag dem Tabellenzweiten Schweinfurt 05 mit 0:3 – ein Resultat, das bereits zur Halbzeit feststand.

Nach acht Spielen ohne Dreier beträgt der Vorsprung auf die Relegationszone nur noch zwei Punkte, in den verbleibenden beiden Begegnungen in Heim stetten und gegen Schalding muss die Elf von Trainer Ronald Schmidt den Schalter unbedingt umlegen, ansonsten überwintert Burghausen in der Abstiegszone. Waren zuletzt meist die ersten 45 Minuten aus Wacker-Sicht die besseren, so war die Partie am Samstag bereits zur Pause gelaufen. „Leider konnten wir das, was wir uns vorgenommen hatten, nicht umsetzen. Vielleicht war es auch der falsche Gegner. Die Schweinfurter Offensive besitzt mit die höchste Qualität in dieser Klasse. Da ist es für uns schwierig zu bestehen“, analysierte Schmidt.

Unterm Strich eine relativ klare Angelegenheit: Wacker in der Offensive einfach zu zögerlich und in der Defensive mit einigen Fehlern, die vom Tabellenzweiten genutzt wurden. Schmidt: „In der zweiten Halbzeit waren wir besser im Spiel, haben uns gegen die Niederlage gewehrt. Dennoch ist das Ergebnis völlig verdient. Jetzt müssen wir die Jungs aufrichten und auf das nächste Spiel vorbereiten.“ Zufrieden war natürlich Strobl, der den zweiten Dreier im zweiten Spiel unter seiner Regie feiern konnte: „Es war speziell in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel von uns.“

SV Wacker Burghausen: Weber – Stingl, Hingerl, P. Maier, Mazagg – Aigner, Subasic – Scheidl (52. Winklbauer), Ade, Lange (60. Richter) – Bachschmid (76. Ammari).

Tore: 0:1 Fery (6.), 0:2 Weber (20., Eigentor), 0:3 Fritscher (43.)

Schiedsrichter: Hanslbauer (Altenberg)

Zuschauer:765 mb

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