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Vor knapp knapp 36 Jahren gegen die Löwen

Schreder schießt Kiefersfelden zum Pokalsieg: Jetzt träumt der ASV von einem ganz großen Spiel

Stefan Schreder (verdeckt) ist vor dem Waldkraiburger Torwart am Ball und erzielt das 1:0.
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Stefan Schreder (verdeckt) ist vor dem Waldkraiburger Torwart am Ball und erzielt das 1:0.

35 Jahre und elf Monate ist es her, das vielleicht größte Spiel in der Geschichte des ASV Kiefersfelden. TSV 1860 München hieß der Gegner damals und jetzt darf der ASV von einem ähnlich großen Spiel träumen,

Kiefersfelden – Der damalige Bezirksligist ASV Kiefersfleden schlug sich beim 0:2 im Bezirks-Halbfinale des DFB-Pokals vor 1000 Zuschauern gegen 1860 München wacker, wovon eine große Schautafel im Vereinslokal im Kohlstatt-Stadion zeugt. Im Sommer winkt dem ASV wieder solch ein Höhepunkt.

Fußball-Totopokal: Fotos vom Finale ASV Kiefersfelden - VfL Waldkraiburg am 30. April

Fußball-Totopokal: Fotos vom Finale ASV Kiefersfelden - VfL Waldkraiburg am 30. April
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Die Mannschaft von Trainer Christian Müllauer hat sich mit einem unerwarteten, aber verdienten 2:0 gegen den eine Klasse höher angesiedelten VfL Waldkraiburg im Toto-Pokal- Kreisfinale für die erste Hauptrunde auf Landesebene qualifiziert. Und 1600 Euro vom Sponsor Lotto Bayern gibt es für den Sieg im Kreis Inn/Salzach obendrein.

Nach 20 Jahren zurückgekehrt

Held des Tages war ausgerechnet Stefan Schreder, der erst im Winter nach 20 Jahren aus Kufstein zu seinem Heimatverein nach Kiefersfelden zurückgekehrt war. Er profitierte aber auch davon, dass Waldkraiburgs Torwart Ivan Zivkovic den Freistoß von Tobias Bauer – behindert von einem eigenen Abwehrspieler – unterlief, sodass Schreder das Leder nur noch aus kurzer Distanz zum 1:0 (63.) über die Linie wursteln musste.

Und auch am 2:0 (73.) war der Heimkehrer indirekt beteiligt: Ungestüm drängte Schreder in den VfL-Strafraum, wo er ruppig von einem Verteidiger abgedrängt wurde – zu rustikal für den Geschmack des sicheren Schiedsrichters Christian Kaiser (Rosenheim). Den Elfmeter setzte Alexander Frik so platziert neben den linken Pfosten – Zivkovic ahnte die Ecke, hatte aber keine Chance.

Kein Klassenunterschied im Dauerrregen

„Ich habe gewusst, dass wir eine Chance haben“, strahlte ein überglücklicher Vorsitzender Johannes Mayerl nach dem Schlusspfiff. Ein Klassenunterschied zwischen dem Kreisklassisten und dem VfL aus der Kreisliga war im Dauerregen von Anfang an nicht festzustellen. Der ASV trat mutig auf, stellte sich nicht hinten rein, erstickte die Waldkraiburger Angriffsversuche meist aber schon im Keim.

Die Flanken liefen so beim VfL ins Leere, die besseren Chancen sahen die rund 150 Zuschauer auf der Gegenseite. Die vielleicht beste gab es nach 22 Minuten, als sich Maximilian Mayerl im Strafraum durchsetzte, aber in aussichtsreicher Position zu uneigennützig an seinen Kufsteiner Ex-Kollegen Schreder abgab, der aber nicht richtig zum Schuss kam. Der Kasten von Jonas Hager kam noch am meisten in Gefahr, als eine der VfL-Flanken von Ruslan Klimov verunglückte, aber fast im Kreuzeck gelandet wäre.

Am Ende blieben nur noch Weitschüsse

Auch nach der Pause fanden die Waldkraiburger kein rechtes Mittel gegen die Kieferer Abwehr, am Ende blieben nur noch Weitschüsse. Mit Kontern war der ASV dem 3:0 näher als der Kreisligist dem ersten Treffer. Pünktlich zum Schlusspfiff hörte es auf zu regnen, und mit den Medaillen um den Hals begann man in Kiefersfelden schon zu träumen: Was wäre, wenn man im Juli wieder die „Sechziger“ aus dem Lostopf ziehen würde? Die Erinnerung an 1986 wäre ein gutes Omen: Denn der Gegner im Kreis-Finale hieß damals: VfL Waldkraiburg.

Per verwandeltem Foulelfmeter erzielte Alexander Frik das 2:0 für Kiefersfelden.

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