Schöller kommt, Kindsvater nicht

Burghausen – Was die Spatzen seit Monaten von den Dächern pfiffen, der SV Wacker Burghausen aber immer wieder infrage stellte, ist jetzt doch Fakt: Keeper Markus Schöller schließt sich dem ehemaligen Zweitligisten an und nimmt damit den Kampf um den Platz zwischen den Pfosten mit dem bisherigen Stammkeeper Egon Weber (30) auf.

Der 25-jährige Österreicher, der beim SV Ried ausgebildet wurde und für den SV Schalding-Heining 102 Regionalliga-Spiele absolviert hat, war seit Sommer 2019 vertragslos, nachdem sich sein Traum vom Profifußball zerschlagen hat. Schon im Sommer letzten Jahres hat Schöller dann einige Trainingseinheiten beim Team von Trainer Leo Haas absolviert, jetzt wurden endlich Nägel mit Köpfen gemacht. „Markus kennen wir von zahlreichen Duellen gegen seinen Ex-Verein Schalding-Heining. Mit seinem Alter und seiner Erfahrung sind wir auf der wichtigen Torhüter-Position nun noch besser aufgestellt. Da er die Regionalliga bestens kennt, wird er auch keine lange Anlaufzeit benötigen. Es wird sicherlich einen tollen Konkurrenzkampf geben“, freut sich Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk, einst ja selbst Keeper beim SV Wacker und beim TSV Ampfing.

Vorerst nix wird es dagegen mit der Rückholaktion von Flügelflitzer Benjamin Kindsvater, der bis 2017 Leistungsträger bei Wacker war und sich im Herbst in Burghausen fitgehalten hat: Der 27-jährige Traunreuter, der im Sommer beim TSV 1860 München keinen neuen Vertrag mehr bekommen hat, wird vorerst nicht nach Burghausen zurückkehren. Fenk: „Benji wird im Winter nicht zu uns zurückkommen. Er wird auch nicht mehr bei uns mittrainieren. Wir bleiben aber weiterhin in Kontakt. Mal schauen, wie die Lage dann im Sommer aussieht.“

Vor der Verpflichtung von Schöller hatte Burghausen bereits den an Kirchanschöring ausgeliehenen Maxi Reiter (20) an die Salzach zurückgeholt, Stefan Wächter hat die Haas-Elf hingegen letzte Woche in Richtung Dornbirn verlassen. mb

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