Ein schlechtes Viertel – Bad Aiblings Basketballer verschenken Sieg

Bad Aiblings Trainer Tobias Guggenhuber: „Wir haben den Sieg heute auf dem Silbertablett serviert bekommen und nicht zugegriffen.“ Fehrmann
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Bad Aiblings Trainer Tobias Guggenhuber: „Wir haben den Sieg heute auf dem Silbertablett serviert bekommen und nicht zugegriffen.“ Fehrmann

Ein schlechtes Viertel kostet die Regionalliga-Basketballer der Fireballs den ersten Auswärtssieg der Saison. Trotz langer Führung und vielen Chancen mussten sich die Kurstädter am Ende 84:87 geschlagen geben.

Herzogenaurach –Angereist mit einer großen Portion Selbstvertrauen wollten die Fireballs Bad Aibling an der tollen Teamleistung von der Vorwoche anknüpfen und durch einen weiteren Sieg am direkten Konkurrenten Herzogenaurach in der Tabelle vorbeiziehen.

Die Truppe von Coach Tobias Guggenhuber fand trotzdem nur schleppend in die Partie. In der Defensive fehlte die Abstimmung und in der Offensive mangelte es am Timing innerhalb der Systeme, lediglich der ebenso schwankenden Leistung der Gastgeber war es zu verdanken, dass die Fireballs zu Beginn nicht großartig in Rückstand gerieten. Nach einer schnellen Auszeit fanden die Gäste aber besser ins Spiel und konnten angetrieben durch Simon Bradaric (26 Punkte) das erste Viertel mit 21:18 für sich entscheiden.

Auch im zweiten Viertel war Bad Aibling die bessere Mannschaft. Die große Schwäche lag zu diesem Zeitpunkt allerdings in der Chancenverwertung. Mangelnde Abgezocktheit und einige Unachtsamkeiten verhinderten in dieser Phase eine deutlichere Führung der Gäste und so ging man aus Aiblinger Sicht mit lediglich drei Punkten Vorsprung in die Kabine. Trotzdem war Guggenhuber mit den ersten 20 Minuten zufrieden, mahnte sein Team in der Pause aber an, den Spielfluss genauso beizubehalten und einfache Fehler zu minimieren. Das Spiel schwappte in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit nun hin und her. Während die Gastgeber immer besser ins Spiel kamen, verzettelten sich die Fireballs mehr und mehr in Einzelaktionen. Zur Mitte des Viertels war der Spielfluss dann plötzlich vollkommen verloren, sowohl offensiv als auch defensiv, was letztlich ein zehn Punkte Defizit nach sich zog. Trotz einer engagierten Leistung im letzten Viertel gelang es dem TBA aber nicht mehr, entscheidend heranzukommen. Letztlich rettete Herzogenaurach diesen Vorsprung über die Zeit und gewann am Ende mit 87:84.

Coach Guggenhuber nach der Partie: „Wir haben den Sieg heute auf dem Silbertablett serviert bekommen und nicht zugegriffen. Dieses Spiel haben wir aufgrund eines totalen Blackouts im dritten Viertel selbst verloren, sowas darf uns im Abstiegskampf einfach nicht passieren. Uns fehlt in solchen Momenten oftmals noch die Erfahrung und die Abgeklärtheit, das ist klar bei einer jungen Mannschaft. Das letzte Spiel müssen wir abhaken und nach vorn blicken.“ re

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