SBR-Tischtennisspieler wollen beim Aufsteiger vom Tabellenende weg

Bad Aiblings Herrenmüssen auch heute verletzungsbedingt auf Hans Röslmair verzichten. Erlich

Für die heimischen Tischtennis-Teams steht an diesem Wochenende ein Hoffen und Bangen bevor. Während Bad Aiblings Verbandsoberliga-Herren bangen, an das Tabellenende gereicht zu werden, hoffen die Herren des SB DJK Rosenheim, die „Rote Laterne“ abgeben zu können. In Feldkirchen bestreiten die Damen ein Heimspiel

Rosenheim/Bad Aibling– . Das SBR-Tischtennis-Sextett gastiert am heutigen Samstag beim Aufsteiger TV Boos, einer Mannschaft, die Kapitän Wolfgang Hundhammer ursprünglich als Abstiegskandidat eingestuft hat. „Durch den überraschenden Sieg am letzten Wochenende in Bad Aibling müssen wir unseren Gegner aber sehr ernst nehmen. Für uns ist es ein sehr wichtiges Spiel“, meint Hundhammer. Der SBR, derzeit Tabellenletzter, hofft natürlich, mit einem Erfolg, die „Rote Laterne“ abgeben zu können und den Anschluss an die vorderen Mannschaften nicht zu verlieren. Allerdings sind die Voraussetzungen nicht die Besten, laboriert der Kapitän doch seit einiger Zeit an einer Verletzung am rechten Arm. Positiv ist jedoch, dass Mario Dirnberger erstmals in dieser Saison zum Einsatz kommt.

Großes Bangen ist hingegen bei Bad Aiblings Verbandsoberliga-Herren angesagt, die heute bei der DJK Bad Höhenstadt ihre Visitenkarte abgeben. Beim niederbayerischen Sextett, das im Landkreis Passau beheimatet ist, sind von den sechs Akteuren fünf Ungarn sowie mit Josef Dvoraczek ein tschechischer Spieler im Aufgebot. „Das wird für uns ein harter Brocken. Die Karten sind deshalb nicht die Besten“, sagt Kapitän Hans Wiesböck. Sein Blick richtet sich deshalb auch ein wenig zur Begegnung in Boos. Verlieren die Kurstädter nämlich und würde der SBR gewinnen, dann wäre man am Tabellenende angelangt. Der Vorletzte muss weiterhin auf Hans Röslmair verletzungsbedingt verzichten. Dessen Knieverletzung ist immer noch nicht abgeklungen. Ihn wird Neuzugang Gerhard Peter vertreten.

Das einzige Heimspiel der heimischen Tischtennis-Szene bestreiten am heutigen Samstag ab 16 Uhr die Verbandsoberliga-Damen des TV Feldkirchen. Als Gast empfangen sie den Post SV Augsburg, der zwei Punkte vor ihnen liegt. Weil Jaqueline Weidinger fehlt (für sie kommt erneut Elisabeth Gschwendtner zum Einsatz), wäre man bei den Gastgeberinnen mit einem Unentschieden schon sehr zufrieden. Allerdings geht man sehr motiviert in diese Begegnung, will man sich doch für die 0:8-Niederlage vom letzten Wochenende beim Aufsteiger SV Kirchdorf/Iller rehabilitieren. Gespannt darf man zudem auf das Aufeinandertreffen zwischen Karina Krischke und Marie Gmoser sein. Die Feldkirchnerin, die gegen Gmoser zuletzt immer hauchdünn verloren hat, will ihre Gegnerin erstmals in die Schranken weisen. eg

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