SBR-Motto: Nur nicht unterkriegen lassen

Rosenheim – Eine weite Auswärtsfahrt wartet auf die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am heutigen Samstag, wenn sie um 19 Uhr bei der Zweitliga-Reserve von Science City Jena gastieren.

Obwohl die Vorzeichen für die Partie beim Tabellensechsten nicht optimal sind, wollen sich die Rosenheimer nicht unterkriegen lassen und hoffen auf das so wichtige Erfolgserlebnis.

Die Mulalich-Schützlinge rangieren derzeit mit einem Sieg aus sechs Partien auf dem drittletzten Tabellenplatz. Trotzdem haben sich die Innstädter bisher nicht allzu viel vorzuwerfen – bis auf die Partie in Schwabing waren eigentlich alle Spiele zumindest ordentlich und das junge Team hat immer wieder sein Potenzial aufblitzen lassen.

Vor allem in den letzten beiden Heimspielen gegen Topteams der Liga imponierten die Rosenheimer Basketballer mit ihrem Kampfgeist, mit dem sie sowohl Treuchtlingen als auch Leitershofen vor teilweise große Probleme stellten.

„Die Moral im Team ist nach wie vor ausgezeichnet, die Chemie stimmt absolut – es fehlt halt jetzt einmal ein Erfolgserlebnis“, so Routinier Stefan Hlatky, der aber auch weniger positive Neuigkeiten zu vermelden weiß: „Johannes Raab hat wahrscheinlich einen Knorpelschaden, und auch Bastian März kämpfte unter der Woche mit einem Augeninfekt.“ Die beiden Guards spielen bislang eine ausgezeichnete Saison und würden den Rosenheimern mit ihrer nicht allzu dichten Personaldecke schmerzlich fehlen – der Konjunktiv steht hier deshalb, weil zumindest bei März eine berechtigte Hoffnung auf einen Einsatz am heutigen Abend besteht.

Und gegen die Thüringer, die derzeit mit vier Siegen auf dem sechsten Tabellenplatz stehen, wäre sein Einsatz sehr gefragt. Jena ist eines jener Teams in der Regionalliga, das seine Gegner jede Woche aufs Neue vor die Frage stellt, in welcher Aufstellung der Kontrahent denn auflaufen wird: Kommen Spieler aus der ersten Mannschaft zum Einsatz und verstärken die Truppe oder steht vor allem der Nachwuchs auf dem Parkett, was die Aufgabe naturgemäß etwas vereinfacht? Brandgefährlich sind die Jenaer aber in jedem Fall aus der Distanz: Derzeit stellen sie das treffsicherste Team von jenseits der Dreierlinie, das wird also eine der Aufgaben sein, die die SBR-Defense heute zu bewältigen hat. Mit der Aussicht auf ein anstehendes spielfreies Wochenende kann man da sicherlich nochmals alles in Sachen Kampfkraft in die Waagschale werfen. aia

Kommentare