SBR-Basketballer stecken mitten im Abstiegskampf: Coach fordert im Heimspiel Leidenschaft

Zusammen gegen den Abstieg: Die Regionalliga-Basketballer des SBR.
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Zusammen gegen den Abstieg: Die Regionalliga-Basketballer des SBR.

Mitten im Abstiegskampf befinden sich die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim. Deshalb fordert Coach Alen Mulalich im Heimspiel am Samstag, 19 Uhr gegen den Tabellensiebten Weimar viel Leidenschaft von seinem Team.

Rosenheim – In Sachen Ligaerhalt stehen die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim vor den entscheidenden Wochen der Saison: Nach dem Heimspiel am Samstag gegen den Tabellensiebten Weimar warten mit Herzogenaurach, Hellenen München und Bad Aibling drei Teams, die sich zusammen mit den Rosenheimern im unmittelbaren Abstiegskampf befinden.

Nach vier Niederlagen in Folge soll ein Sieg her

Da wäre es für die Mulalich-Schützlinge natürlich umso wichtiger, bereits am Samstag vor eigenem Publikum ein Ausrufezeichen gegen die Thüringer zu setzen und so den Druck auf die kommenden Gegner nochmals zu erhöhen. Dafür fordert der SBR-Coach ab 19 Uhr „die Leidenschaft, die für den Abstiegskampf nötig ist“, um nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren zu können.

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Personell sieht es wieder besser aus

SBR-Topspieler Jguwon Hogges will am Samstag einen Heimsieg gegen Weimar landen.

Personell hat sich die Lage bei den „Spartans“ unter der Woche weiter gebessert, Temur Kiknadze kann endlich wieder voll mit der Mannschaft trainieren und auch Bastian März ist nach überstandener Grippe wieder fit. Zusammen mit Neuzugang Nicolas Susa kann der Trainer also wohl erstmals auf seinen potenziell stärksten Kader zurückgreifen und rechnet sich somit auch gegen die acht Punkte vor seinem Team liegenden Thüringer durchaus Chancen aus. Denn in der Hinserie gelang ausgerechnet gegen die Reserve der Bundesligatruppe aus Jena der erste Auswärtssieg der Saison, den sich die Grünweißen unbedingt für den heutigen Abend zum Vorbild nehmen sollten: Damals drehten sie eine für sie fast schon aussichtslose Partie und wandelten einen 15-Punkte-Rückstand im letzten Viertel noch in einen 77:76-Sieg um – genau diesen Spirit meint Mulalich wohl, wenn er von seinen Schützlingen den absoluten Siegeswillen fordert.

Empfindliche Hinspielniederlage für Weimar

Leicht werden es die Gäste den Rosenheimern in der Gabor-Halle aber sicherlich nicht machen: Neben der empfindlichen Hinspielniederlage ziehen die Weimarer ihre Motivation sicherlich aus den letzten beiden Spielen, als ihnen gegen Herzogenaurach und Hellenen München zwei äußerst wichtige Siege gelangen. Das Vorspiel bestreiten um 16 Uhr die zweiten Herren des SBR, die in der Bayernliga den TS Jahn München empfangen. aia

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