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Sieg zum richtigen Zeitpunkt

SBR-Basketballer holen gegen Würzburg ersten Heimsieg der Saison

SBR-Kapitän Jguwon Hogges war mit 34 Punkten der entscheidende Faktor zum ersten Heimsieg der Saison.
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SBR-Kapitän Jguwon Hogges war mit 34 Punkten der entscheidende Faktor zum ersten Heimsieg der Saison.

Endlich hat das Warten ein Ende. Die Regionalliga-Basketballer vom Sportbund Rosneheim haben endlich den ersten Heimsieg der Saison gefeiert. Gegen Würzburg gelang ein knapper 89:83-Sieg.

Rosenheim – Eine lange Durstrecke für die Rosenheimer Basketballanhänger ging in der Gaborhalle zu Ende: Fast ein halbes Jahr mussten die Fans auf den ersten Heimerfolg der Spartans in der so wechselhaften Saison 21/22 warten, und der 89:83-Sieg am Sonntag kam genau zum richtigen Zeitpunkt! In einer abwechslungsreichen und unterhaltsamen Partie behielten die Rosenheimer am Ende dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Oberhand gegen einen unbekümmert aufspielenden Würzburger Basketballnachwuchs und erkämpften sich so enorm wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg aus der 1. Regionalliga.

Offener Schlagabtausch im Rückspiel

Wer nach dem deutlichen Auswärtssieg bei den Franken auch einen klaren Heimsieg erwartet hatte, der sah sich schnell getäuscht – die Vorzeichen an diesem Spätnachmittag standen etwas anders: Während bei den Rosenheimern mit Sebastian Schmitt ein bundesligaerfahrener Guard fehlte, kam bei den Würzburgern mit Julius Böhmer ein solcher dazu, der dem jungen Team etwas mehr Struktur gab, dem Spiel vor allem mit seiner enormen Athletik und Schnelligkeit seinen Stempel aufdrückte und seine Mitspieler so gut in Szene zu setzen wusste. So taten sich die Rosenheimer zu Beginn etwas schwer und kamen vor allem dank starken Einzelleistungen ihrer erfahrenen Akteure Jguwon Hogges und Miodrag Mirceta zu Korberfolgen: Während Letzterer immer wieder mit erfolgreichen Dreiern punktete, stellte der SBR-Kapitän die Würzburger vor allem mit seinem unnachahmlichen Zug zum Korb vor Probleme.

Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit einem offenen Schlagabtausch, die Führung wechselte ständig, auch weil die Franken dem Rosenheimer Scorerduo mit besagtem Böhmer (23 Punkte) und den beiden starken Nachwuchsakteuren Ramirez (22) und Ndi (29) ein Trio entgegensetzten, das die Spartans nur schwer unter Kontrolle brachten.

Erfahrung und mannschaftliche Geschlossenheit als Faktoren

Bis zum vierten Viertel lieferten sich beide Teams einen harten Kampf, in dem sich niemand entscheidend absetzen konnte (Viertelergebnisse 19:19, 23:26, 24:22). Im letzten Spielabschnitt setze sich dann aber die etwas größere Erfahrung der Heimmannschaft durch, die der individuellen Klasse des Würzburger Nachwuchses nun mannschaftliche Geschlossenheit entgegenzusetzen wusste. Emanuel Weymar etwa, selbst noch in seiner ersten richtigen Regionalligasaison, führte das SBR-Spiel 40 Minuten trotz des hohen Drucks der Gäste souverän, Severin Weigel und Johannes Raab holten wichtige Rebounds oder präsentierten sich nervenstark von der Freiwurflinie und Rooba Shigut ersetzte Mio Mirceta als wichtiger dritter Scorer der Spartans. So konnten die Rosenheimer Punkt um Punkt davonziehen, auch wenn die Franken stets gefährlich, aber eben nicht mehr so effektiv agierten wie in den ersten 30 Minuten. Am Ende durften die Mulalich-Schützlinge dann endlich einen lang ersehnten Heimsieg bejubeln, der ihnen sicherlich auch für das anstehende wichtige Heimspiel gegen Ansbach Selbstvertrauen geben wird.

Für den SBR spielten Weymar (4 Punkte), Nsingi (3), Hogges (34), Schiefer, Laubert, Perner (4), Shigut (20), Weigel (6), Raab und Mirceta (18).aia

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