SBR-Basketballer hielten mit dem Spitzenreiter lange mit: Einen mitreißenden Kampf geliefert

Jonas März, der sich hier gegen seinen Treuchtlinger Gegenspieler behauptet, war mit 14 Punkten zweitbester Rosenheimer Werfer. Ziegler

So deutlich, wie es das nackte Endergebnis vermuten lässt, war das Spiel der ersatzgeschwächten Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim gegen den hohen Favoriten Treuchtlingen nicht.

Rosenheim – Die Rosenheimer Regionalliga-Basketballer die unter anderem auf ihren Kapitän Jguwon Hogges verzichten mussten, boten dem Tabellenführer bis kurz vor Schluss in einer phasenweise mitreißenden Partie vor eigenem Publikum Paroli. Am Ende gaben die größeren Kraftreserven und auch die Routine der Gäste den Ausschlag zugunsten der Treuchtlinger.

Die Spartans wussten bereits vor dem Sprungball, dass sie in dieser Besetzung nur eine Chance haben würden, wenn sie kämpferisch alles in die Waagschale werfen und zudem alle an ihrer Leistungsgrenze spielen. Und das sollte ihnen an diesem Abend gut gelingen: Zwar setzten sich die Altmühltaler bereits in der ersten Halbzeit immer wieder ab, die beherzt kämpfenden Rosenheimer ließen sich aber nie abschütteln und kamen stets auf Schlagdistanz zurück. Beim Halbzeitstand von 45:51 war dementsprechend noch nichts entschieden.

Dramatische zweite Hälfte

In der zweiten Hälfte wurde es dann phasenweise dramatisch: Selbst als die Grünweißen nacheinander ihren wichtigen Center Temur Kiknadze, den an diesem Abend besonnen führenden Timo Fliege und schließlich auch noch Markus Brosig mit fünf Fouls verloren, steckten sie nicht auf. Während die Treuchtlinger ihr Heil gegen die mehr und mehr dezimierten Gastgeber immer wieder clever und auch erfolgreich in den Missmatches unter dem Korb suchten, hielten die Mulalich-Schützlinge vor allem aus der Distanz und mit Schnellangriffen dagegen, allen voran in Person von Johannes Raab. Der Nördlinger erwischte einen Sahnetag und führte sein Team mit 24 Punkten und zehn Rebounds vorbildlich an. Aber auch der Rest der Mannschaft gab sich selbst nach Rückschlägen nie auf – allerdings schwanden am Ende zwangsweise die Kräfte und damit auch die Treffsicherheit, so dass der Favorit den Vorsprung in den letzten zwei Minuten vor allem durch verwandelte Freiwürfe ausbauen konnte, die die Rosenheimer mit taktischen Fouls verursachten.

Das Fazit war nach dem spannenden Match aufseiten der Rosenheimer schnell gezogen: Mit dieser Leistung kann man trotz der Enttäuschung über die Niederlage erhobenen Hauptes in die nächsten Spiele gehen, die Entwicklung geht eindeutig in eine positive Richtung. Für den SBR spielten Jonas März (14 Punkte), Fliege (10), Schiefer, Brosig (3), Bastian März (11), Schulezko (5), Kromah (6), Raab (24) und Kiknadze (12). aia

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