Tischtennis

Das Satzverhältnis war entscheidend: Turniersieg für Naomi Pranjkovic in der letzten Runde

Jubelfaust:Naomi Pranjkovic holte sich mit neun Siegen aus elf Begegnungen den Turniersieg in der Mädchen-18-Konkurrenz. Steinbrenner
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Jubelfaust:Naomi Pranjkovic holte sich mit neun Siegen aus elf Begegnungen den Turniersieg in der Mädchen-18-Konkurrenz. Steinbrenner

Große Freude bei Naomi Pranjkovic: Das Tischtennis-Eigengewächs des SV-DJK Kolbermoor triumphierte beim Top-12-Bundesranglistenfinale im rheinischen Bergheim und gewann die Mädchen-18-Konkurrenz aufgrund von neun Siegen und nur zwei Niederlagen.

Bergheim – Beim Top-12-Bundesranglistenfinale im rheinischen Bergheim jubelte am Ende Naomi Pranjkovic: Das Tischtennis-Eigengewächs des SV-DJK Kolbermoor triumphierte und gewann die Mädchen-18-Konkurrenz mit neun Siegen und nur zwei Niederlagen.

Die ersten Drei mit 9:2-Bilanzen

Im Vergleich mit Sophia Klee (SC Niestetal) und Leonie Berger (Borussia Düsseldorf), die ebenfalls auf eine 9:2-Bilanz kamen, musste am Ende das Satzverhältnis die Entscheidung bringen. Doch damit nicht genug: Pranjkovic holte sich den Erfolg bei der zweitwichtigsten nationalen Veranstaltung nach den deutschen Jugendmeisterschaften erst in der elften und damit letzten Runde durch den 3:1-Sieg im direkten Duell gegen Berger. „Ich bin sehr glücklich und rundum zufrieden“, strahlte die 15-Jährige, die schon Anfang November das Top-48 gewonnen hatte. So hielt sich im Nachhinein die Enttäuschung auch in Grenzen, dass Pranjkovic gegen Wenna Tu (NSU Neckarsulm) trotz eines Matchballs im fünften Satz die Partie noch mit 2:3 verlor.

Bronzemedaille für Laura Kaim

Als im Mädchen-15-Wettbewerb die Medaillen vergeben wurden, stand ebenfalls eine Spielerin der Drittliga-Mannschaft des SV-DJK Kolbermoor II auf dem Treppchen. Laura Kaim, Teamkollegin von Naomi Pranjkovic, freute sich über den dritten Rang und erreichte damit ihr Ziel, „unter die ersten Drei zu kommen“.

Kaim musste sich Gesamtsiegerin Annett Kaufmann (SV Böblingen/0:3), der Zweitplatzierten Jele Stortz (DJK Offenburg/2:3) sowie der Vierten Mia Griesel (TSV Lunestedt/1:3) geschlagen geben. Im Vergleich mit Griesel gab das um neun Durchgänge bessere Satzverhältnis den Ausschlag über Platz drei.

Kolbermoorer schlägt Turniersieger und den späteren Zweiten

Groß war dagegen die Enttäuschung bei dem in Kolbermoor lebenden Mike Hollo. „Am ersten Tag lief bei mir überhaupt nichts zusammen“, verriet der Zweitligaspieler des 1. FC Saarbrücken II. Lediglich eines seiner sieben Spiele entschied Hollo in der Buben-18-Konkurrenz für sich. Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung am Sonntag und einer 4:0-Bilanz reichte es am Ende noch zu Position sechs. „Zufrieden bin ich trotzdem nicht.“

Im Buben-15-Wettbewerb fand sich Luis Kraus aus dem Herren-Team des SV-DJK Kolbermoor in der Gesamtwertung mit sechs Siegen sowie fünf Niederlagen auf dem siebten Platz wieder. „Ich bin insgesamt einigermaßen zufrieden“, gab der 15-Jährige zu Protokoll. „Teilweise hat mir das notwendige Selbstvertrauen gefehlt.“ So schaffte es Kraus, sowohl den Turniersieger Tobias Sältzer (TV Refrath) als auch den Zweiten Wim Verdonschot (TTC Hagen) zu bezwingen. Andererseits gab es aber auch eine Niederlage gegen den Letzten Nils Rau (TV 1895 Okarben).

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