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CHIEMGAUER SCHÜLERTEAM

SV Chiemgau: Wöchentliches Training bleibt Höhepunkt für den Langlauf-Nachwuchs

Mit viel Spaß waren die Aktiven des SV Chiemgau – hier Amelie Wetterer beim Training des Teams in Seegatterl – bei den Trainingseinheiten dabei.
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Mit viel Spaß waren die Aktiven des SV Chiemgau – hier Amelie Wetterer beim Training des Teams in Seegatterl – bei den Trainingseinheiten dabei.

Keine Wettkämpfe, ausschließlich Training: Die Skilanglauf-Gaumannschaft des SV Chiemgau musste den ganzen Winter über improvisieren. Immerhin konnten die Sportler, die dem BSV-Kader angehören, ihre wöchentliche Trainingseinheit absolvieren.

von Walter Hohler

Ruhpolding – Auf „echte“ Wettkämpfe mussten sie heuer komplett verzichten, dennoch wurde fleißig trainiert: Die Mitglieder der Gaumannschaft im Skilanglauf haben coronabedingt eine schwierige Saison hinter sich. Doch die Kinder, die dem BSV-Kader angehörten (Altersklassen S14 und S15), konnten – dank vieler Hygieneregeln – immerhin ihr Übungsprogramm für ihren Sport absolvieren.

„Das war für die Sportler immer der Höhepunkt: Der feste Termin in der Woche“, freut sich Gautrainerin Michaela Hofmeister. Meist wurde freitags und samstags trainiert, dann gab es eine Woche Pause. „Das ging nur in festen Gruppen, es mussten immer die Abstände eingehalten werden, und sobald wir etwas besprochen haben, mussten die Masken aufgesetzt werden.“

Und: „Meist waren wir in der Chiemgau-Arena, weil da sehr gute Bedingungen waren. Da durften nicht einmal die Eltern mit rein“, erläutert sie die Regeln. Zudem mussten die Betreuer immer notieren, welche Kinder wann teilgenommen hatten, um im Falle eines positiven Tests die Kontakte nachverfolgen zu können.

Kein Problem mit den Masken

„Die Kinder haben das mit den Masken schnell gelernt, das war überhaupt kein Problem“, lobt Hofmeister ihre Schützlinge. Und bedauert: „Schade, dass wir das Training nicht allen Kindern anbieten konnten.“ Allerdings gab es für alle Beteiligten auch Online-Trainings.

Insgesamt „war die Organisation etwas schwieriger. Aber die Kinder haben es gut angenommen, und der Sport war für sie eine willkommene Abwechslung.“ Die gab es auch bei einzelnen internen „Wettkämpfen“, bei denen echte Wettbewerbe simuliert wurden. „Es gab ein normales Aufwärmen, jedes Kind erhielt seine Startzeit, der Zeitmesserstand war aber nicht am Start untergebracht, um auch hier für Abstand zu sorgen.“ Weil die Trainerin selbst auch nicht am Startplatz stehen durfte, rief sie den Kindern aus der Entfernung baldige Startzeiten zu.

Abläufe wie im richtigen Wettkampf

Bald hatten sich die Sportler daran gewöhnt und verfehlten keine Starts mehr. Zwar seien die Einzelstarts und die weiteren Sonderregeln etwas komplizierter, „aber es war wichtig, dass die Kinder einfach mal wieder Abläufe wie im richtigen Wettkampf hatten. Außerdem wollen die sich ja auch mal richtig auspowern.“

Erfreulich auch: „So häufig wie in diesem Winter haben sich die Kinder noch nie nach dem Training bedankt. Auch von den Eltern haben wir ein tolles Feedback erhalten“, freut sich Hofmeister. Nun sollen ihre Schützlinge noch, „solange die Loipen gespurt sind“, mit Spaß zum Skilanglaufen gehen.

Je nachdem, wie sich die Corona-Pandemie entwickle, solle relativ bald im Mai wieder mit dem Training begonnen werden. Entwickelt sich die Corona-Lage dann gut, könnte es im nächsten Winter auch endlich wieder echte Wettkämpfe geben.

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