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SB/DJK Rosenheim erwartet am morgigen Mittwoch TSV Gersthofen

Mit dem Rücken zur Wand

Christoph Börtschök hofft auf den ersten SBR-Heimsieg in diesem Jahr. Foto Ziegler
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Christoph Börtschök hofft auf den ersten SBR-Heimsieg in diesem Jahr. Foto Ziegler

Über mehrere Jahre hat sich der SB/DJK Rosenheim in der gehobenen Amateurfußballszene einen Namen gemacht. Hungrige Mannschaft und jahrelang andauernde Euphorie spülten das Team mit der Erfolgswelle bis in die Bayernliga, wo man zuletzt zwar die Regionalliga-Qualifikation verpasste, aber dennoch nicht enttäuschte. Die Sportbündler haben quasi jahrelang ein Restaurant gut geführt und zu einem Sternelokal gemacht. Filetstücke werden in den aktuellen Spielen des Jahres 2013 nicht, eher wird Wasser und Brot kredenzt und so wartet man nun schon seit sieben Spielen auf einen Sieg.

Am morgigen Mittwoch soll es gegen einen langjährigen Weggefährten wieder mit dem ersten Heimsieg seit dem 13. Oktober 2012 klappen. Sechs Spiele im Josef-März-Stadion sind seitdem für die Rosenheimer sieglos über die Bühne gegangen, im Nachtrag gegen den TSV Gersthofen (Anpfiff ist um 15 Uhr) sollen nun drei Punkte her.

Gersthofen hatte einen ähnlichen Aufstieg wie der SBR hinter sich, im Gleichschritt ging es für beide Mannschaften zunächst in die Landesliga, dann in die Bayernliga. Dort erwischte es den TSV im Vorjahr kräftig, zu viele teure Haubenköche hatte man engagiert, der fußballerische Gourmet-Stern droht aberkannt zu werden. Aktuell steht die Mannschaft des zurückgekehrten Trainers Ivan Konjevic auf einem direkten Abstiegsplatz, seit dessen Rückkehr wirkt man aber etwas stabiler als in der ersten Saisonphase. Bestes Beispiel ist die Rückrundenbilanz, in der Gersthofen aktuell den 13. Rang einnimmt - übrigens mit sechs Zählern mehr als der SBR, der mittlerweile den vorletzten Rang in der Rückrundentabelle eingenommen hat.

Die Gäste haben aus den letzten sechs Spielen nur einen Sieg eingefahren, mit Routiniers wie Zeljko Brnadic und Ronny Roth sowie einigen ehemaligen Augsburger Nachwuchsspielern ist aber durchaus Qualität in der Truppe.

Die hätte sicherlich auch der Sportbund, bei dem Kommen und Gehen von verletzten und gesperrten Spielern ist es nicht möglich, wieder Kontinuität und Stabilität reinzubringen. Diesmal fällt also Kapitän Franz Eyrainer zusätzlich aus, Philipp König und Naoto Ishii sind fraglich, dafür kehren Bernd Sylla und Dominik Reichmacher wieder in den Kader zurück. "Beide Mannschaften werden nicht mit dem Riesen-Selbstvertrauen auflaufen", sagt SBR-Coach Manfred Burghartswieser, der deshalb mehr denn je auf die Grundtugenden verweist: "Die Mannschaft kämpft und fightet und ich bin überzeugt, dass sie sich auch wieder selbst dafür belohnt." In der Tat: Mit nahrhafter Hausmannskost kann man auch satt werden. tn

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