Rosenheims Neuzugang Tadas Kumeliauskas traf beim 9:0-Schützenfest für die Starbulls

Das erste Tor von Starbulls-Neuzugang Tadas Kumeliauskas:Der Litauer traf zum 3:0-Zwischenstand. Ruprecht

Am Ende des Eishockeyspiels am Mittwochabend zwischen den Oberligisten Starbulls Rosenheim und Füssen hatte man fast Mitleid mit den Gästen aus dem Allgäu. Der Aufsteiger wurde mit einer 9:0 (2:0, 1:0, 6:0)-Packung auf die Heimreise geschickt.

Rosenheim – Und dabei hatte es am Mittwochabend lange nicht nach einem derartigen 9:0-Schützenfest der Hausherren aus Rosenheim gegen die Gäste aus Füssen ausgesehen. Erst als Neuzugang Tadas Kumeliauskas elf Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels das 3:0 und damit im ersten Spiel für die Starbulls gleich sein erstes Tor erzielte, war das Spiel entschieden.

Gäste-Trainer Andreas Becherer: „Das war ein gebrauchter Tag“

„Bis dahin war das Spiel offen. Füssen hat es uns schwer gemacht und wir sind erst im letzten Drittel richtig ins Rollen gekommen“, erklärte Starbulls-Coach John Sicinski. Füssen hatte zu Beginn des zweiten Drittels tatsächlich zwei gute Chancen zum Anschlusstreffer, aber natürlich war der Starbulls-Sieg hochverdient. Das sah auch Gäste-Trainer Andreas Becherer so, der von einem „gebrauchten Tag“ sprach. Auch deshalb, weil sich seine Nummer eins im Tor Andreas Jorde nach einem Zusammenprall mit Daniel Bucheli im zweiten Drittel (33.) verletzte und mit der Trage von Eis musste.

Sieben Gegentore für Füssens Nummer zwei

Sein Vertreter Benedikt Hötzinger kassierte sieben Tore, doch er hatte natürlich nicht die Alleinschuld am Füssener Debakel. „Wir waren einfach zu weit weg vom Gegenspieler und Rosenheim hat gefühlt jeden Zweikampf gewonnen.“ Und wenn es doch einmal brenzlig wurde, war Starbulls-Torhüter Lukas Steinhauer zur Stelle. Auf der anderen Seite gelang Rosenheim im letzten Drittel fast alles und das freute John Sicinki: „Endlich haben wir auch einmal unsere Chancen in Tore umgewandelt“. Ein Sonderlob erhielt der junge Sebastian Stanik aus dem DNL-Team von seinem Trainer: „Er hat wirklich gut gespielt. Läuferisch und technisch stark – das hat Spaß gemacht.“ Nicht nur dem Starbulls-Coach, sondern auch den 1666 Fans sofern sie nicht aus Füssen kamen.

Statistik: Starbulls Rosenheim – EV Füssen 7:0 (2:0, 1:0, 6:0).Starbulls: Steinhauer (Schunda) – Draxinger, Krumpe; Vollmayer, Bergmann; Linden, Heidenreich – Wellhausen, Kumeliauskas Mitchell; Slezak, Baindl, Höller; Henriquez, Daxlberger, Bucheli; Litesov, Stanik, Zick.Tore: 1:0 (14.) Zick, 2:0 (25.) Daxlberger/Draxinger/Slezak - PP1, 3.0 (40.) Kumeliauskas/Vollmayer/Bergmann, 4:0 (44.) Vollmayer/Baindl, 5:0 (46.) Mitchell/Draxinger - PP1, 6:0 (49.) Henriquez/Daxlberger/Bucheli, 7:0 (51.) Baindl - SH1, 8:0 (58.) Draxinger/Bucheli/Stanik, 9:0 (59.) Mitchell. Strafminuten: Rosenheim 12; Füssen 8. Zuschauer: 1666. bz

Kommentare