Rosenheims Innenverteidiger Georg Lenz hört auf – „Kompromisslos und ein Pfundskerl“

Kompromisslos in den Zweikämpfen: Innenverteidiger Georg Lenz vom TSV 1860 Rosenheim.
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Kompromisslos in den Zweikämpfen: Innenverteidiger Georg Lenz vom TSV 1860 Rosenheim.

Er war über ein Jahrzehnt die Zuverlässigkeit in Person, spielte erst in der Jugend des TSV 1860 Rosenheim und machte in der „Ersten alle Höhen und Tiefen mit. Jetzt hört der Griesstätter Georg Lenz zumindest bei den Sechzigern in der Regionalliga auf.

Rosenheim – Mit gerade mal 28 Jahren als „Urgestein“ bezeichnet zu werden schaffen die Wenigsten. Auf den Innenverteidiger Georg Lenz vom Fußball-Regionalligisten 1860 Rosenheim trifft das auf jeden Fall zu. Auf der internen Mannschaftsfeier wurde er vor Kurzem verabschiedet. Der Aufwand, die Regionalliga mit Beruf, Privatleben und Hausbau unter einen Hut zu bekommen war dem Griesstätter nicht mehr möglich (wir berichteten). Lenz wechselt zu seinem Heimatverein, de, Kreisklassisten SV/DJK Griesstätt.

Alle Höhen und Tiefen miterlebt

„Schorsch“ Lenz war eine „Bank“ in der Rosenheimer Innenverteidigung und hat im Verein so ziemlich alle Höhen und Tiefen im letzten Jahrzehnt miterlebt. Sein Weg führte ihn vom SV Griesstätt in die Jugendabteilung der Sechziger und von dort in die erste Mannschaft. Er war zweimal am Aufstieg in die Regionalliga beteiligt, musste aber auch den zwischenzeitlichen Abstieg erleben.

Highlight war das DFB-Pokalspiel gegen den VfR Aalen

Absolutes Highlight in seiner Karriere war und bleibt sicherlich der Gewinn des Toto-Pokals 2013 und die darauffolgende Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen den VfR Aalen.

„Die Tür für ihn steht bei uns immer offen“

„Ein absoluter Typ, ein kompromissloser Verteidiger, ein Pfundskerl. Wir werden Schorsch mit seiner unkomplizierten, direkten und klaren Art sehr vermissen und wünschen ihm alles Gute für seinen Lebensweg. Die Tür für ihn steht bei uns immer offen“, so Abteilungsleiter Franz Höhensteiger vom TSV 1860 Rosenheim. re/bz

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