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Vielversprechender KKR-Nachwuchs

Rosenheimer Schüler bei den Deutschen Meisterschaften im Kanuslalom mit drei Top-Ten-Plätzen

KKR-Neuzugang Maximilian Scott lag nach dem Halbfinale noch in Führung und wurde im Endlauf Siebter.
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KKR-Neuzugang Maximilian Scott lag nach dem Halbfinale noch in Führung und wurde im Endlauf Siebter.

Sebastian Kamm, Maximilian Scott, Jonathan und Marian Arnu vom Kajak-Klub Rosenheim sind bei den deutschen Schülermeisterschaften im Kanuslalom angetreten. Drei der Rosenheimer kamen in die Top-Zehn.

Schwerte – Bei den Deutschen Schülermeisterschaften (DSM) im Kanuslalom haben Maximilian Scott, Jonathan und Marian Arnu vom Kajak-Klub Rosenheim mit starken Leistungen in ihrer Altersklasse jeweils das Finale der besten zehn Slalomkanuten Deutschlands in dieser Altersklasse erreicht. Für die Sportler des KKR war die Deutsche Schülermeisterschaft aufgrund vieler coronabedingter Absagen erst das fünfte Rennen der Saison. Normalerweise kommen die jungen Sportler auf zehn bis 15 Wettkämpfe pro Saison. Umso erfreulicher war das gute Abschneiden des KKR, der mit vier Sportlern nach Schwerte in Nordrhein-Westfalen angereist war.

Im Rahmen des 68. Ruhrslaloms paddelten über 170 Nachwuchsathleten im Alter von zwölf bis 14 Jahren aus ganz Deutschland um die nationalen Titel. Für den Ausrichter KVS Schwerte war die dreitägige Regatta auf der Ruhr ein Mammutprogramm. Nur wenige Wochen zuvor war der Slalomkurs auf der Ruhr noch dem Rekord-Hochwasser zum Opfer gefallen. Doch das Organisationsteam konnte den Sportlern aus 37 deutschen Kanuvereinen nun eine anspruchsvolle und schülergerechte Strecke bieten. 173 Kanuten von Augsburg bis Zweibrücken gingen mit insgesamt über 300 Starts auf die Strecke. Mit zusätzlichen Holzbrettern im Fluss wurde die Strömung geschickt umgelenkt und beschleunigt, sodass sich die eigentlich gemächliche Ruhr einer Deutschen Meisterschaft würdig erwies.

Platz 15 mit der Mannschaft

Den Auftakt machten die Mannschaftsrennen. Das Team des KKR mit Sebastian Kamm, Jonathan Arnu und Marian Arnu zeigte ein beherztes und flüssiges Rennen mit nur zwei Strafsekunden und belegte Platz 15 unter 32 Mannschaften der männlichen Schüler.

Deutlich besser verliefen die Einzelrennen für die Rosenheimer Kanuten, die allesamt als jüngerer Jahrgang in ihren Altersklassen an den Start gingen. Maximilian Scott, Jonathan Arnu und Marian Arnu schafften problemlos den Sprung ins Halbfinale, einzig Sebastian Kamm verpasste bei seiner ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft äußerst knapp die Qualifikation um zwei Plätze.

Schwierige Bedingungen im Halbfinale

Auch im Halbfinale konnten die drei verbleibenden KKR-Athleten überzeugen. Auf der sehr langen Strecke mit 24 Toren hatten die Sportler mit steigendem Wasserstand und sehr tief hängenden Torstangen zu kämpfen. Von ihrer Trainerin Phillis Arnu gut eingestellt, kamen alle drei Rosenheimer mit den widrigen Umständen gut zurecht. Der 13-jährige Marian Arnu qualifizierte sich bei den Schülern A (13-14 Jahre) im Canadier-Einer als Sechste für das Finale. Dem elfjährigen Jonathan Arnu reichte bei den Schülern B (11-12 Jahre) der siebte Platz für das Weiterkommen.

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Noch besser machte es Maximilian Scott, ebenfalls elf Jahre, bei seinem allerersten Rennen für den KKR. Vergangenes Jahr startete er noch für die British Canoe Union, seit 2021 geht der Sohn einer deutschen Mutter für Rosenheim ins Rennen. Im Halbfinale setzte sich Scott mit einem fabelhaften Lauf an die Spitze des Starterfeldes!

Keine Verbesserung im Finale

Im Finale konnten die jungen Sportler ihre Ergebnisse nicht mehr verbessern. Marian Arnu zollte dem kräftezehrenden Wettkampf mit Doppelstart in Kajak und Kanadier Tribut und beendete die Meisterschaften im C1 auf dem neunten Rang und im Kajak auf dem 17. Platz. Für sein gutes Abschneiden in beiden Disziplinen wurde Marian Arnu mit Platz sechs in der Kombinationswertung belohnt. Jonathan Arnu ging sein Finale im Kajak mit extrem hohem Tempo und einer fantastischen Linie an.

Bis kurz vor der Hälfte des Kurses lag er auf Medaillenkurs. Ein Fahrfehler an Tor 10 sorgte dann für eine 50-Sekunden-Strafzeit und alle Träume waren geplatzt. Am Ende musste er sich im Kajak auf dem zehnten Platz einreihen, im Canadier wurde er Zwölfter. Bei den Schülern B ging Maximilian Scott im Kajak als letzter Starter auf die Strecke. Unglücklicherweise gelang ihm kein flüssiger und schneller Lauf wie im Halbfinale. Aufgrund von fünf Torstangenberührungen wurden zehn Strafsekunden zu seiner Laufzeit addiert – zu viel für eine Medaille! Am Ende musste sich Scott mit Platz sieben begnügen.

Immerhin haben sich Maximilian Scott, Jonathan und Marian Arnu dank ihrer guten Ergebnisse bereits direkt für die Deutschen Meisterschaften 2022 qualifiziert.re

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