Rosenheimer Eishockeyspieler verlieren mit 3:5 - Starbulls treffen dreimal nur die Latte

Dennis Schütt bei seinem ersten Spiel und die Starbulls am Boden – Lukas Mühlbauer und die Eisbären Regensburg nach dem 5:3-Sieg am Freitagabend obenauf. Nickl
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Dennis Schütt bei seinem ersten Spiel und die Starbulls am Boden – Lukas Mühlbauer und die Eisbären Regensburg nach dem 5:3-Sieg am Freitagabend obenauf. Nickl

Mit einer 3:5-Niederlage für die Starbulls Rosenheim endete das fünfte Aufeinandertreffen der Saison mit den Eisbären Regensburg. Damit brachten die Starbulls nach der 3:4-Niederlage am vergangenen Sonntag in Selb zum zweiten Mal in Folge keine Punkte von einem Auswärtsspiel zurück an die Mangfall.

Regensburg – Nach der 3:5-Niederlage am Freitagabend in Regensburg ist für die Starbulls Rosenheim ein Heimsieg am Sonntag, 17 Uhr gegen Füssen ein Muss um weiter um die vorderen Plätze mitspielen zu können.

Enttäuschende Kulisse

In der ersten Partie nach der Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung musste Rosenheims Trainer John Sicinski neben Florian Krumpe und Dominik Daxlberger auch auf Lukas Steinhauer und Tadas Kumeliauskas verzichten. Der unter der Woche kranke Luca Endres wurde hingegen rechtzeitig fit und konnte das Starbulls-Tor hüten. Außerdem gab Neuzugang Dennis Schütt sein Debüt für die Grün-Weißen, blieb dabei jedoch unauffällig.

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Gastgeger aus Regensburg erwischten den besseren Start

Vor der enttäuschenden Kulisse von lediglich 1724 Besuchern in der Regensburger Donau-Arena erwischten die Gastgeber den besseren Start, während die Starbulls gerade defensiv in den Anfangsminuten nicht auf der Höhe waren. Erik Keresztury nutzte dies bereits in der 2. Spielminute aus und bediente den alleingelassenen Peter Flache, der keine Probleme hatte zur frühen Regensburger Führung abzuschließen. Auch in den folgenden Minuten waren die Oberpfälzer tonangebend, versäumten es aber nachzulegen.

Nach einer ersten überstandenen Unterzahlsituation, fand Rosenheim aber ab der Mitte des ersten Spielabschnittes besser in die Partie und konnte sich auch häufiger im Regensburger Verteidigungsdrittel festsetzen, ohne aber wirklich zwingend Druck auf das Tor der Hausherren zu entfachen. Die besten Chancen vergaben Michael Baindl und Maximilian Vollmayer, die jeweils aus kurzer Distanz am Regensburger Torhüter Patrick Berger scheiterten. In der letzten Minute eines alles in allem höhepunktarmen ersten Drittels traf Vollmayer noch mit einem Schlagschuss die Latte.

Rosenheim kam mit viel Schwung aus der Kabine

Die ersten Minuten nach Wiederbeginn gehörten dann ganz klar den Gästen, die mit viel Schwung aus der Kabine kamen und mit zwei Powerplay-Treffern binnen 1:35 Minuten die Partie drehten. Josh Mitchell traf zum Ausgleich und kurz darauf erzielte Kevin Slezak die Führung. In der Folge drängte Rosenheim auf den dritten Treffer, verpasste diesen aber. Die beste Gelegenheit hatte dabei Marinus Reiter, der die Latte traf. Der Regensburger Ausgleich kurz vor Drittelende kam überraschend. Vollmayer verlor im Spielaufbau die Scheibe an Lukas Heger. Dieser bediente seinen Sturmpartner Nikola Gajovsky, der zum 2:2 vollstreckte.

Blitzstart der Gastgeber im letzten Drittel

Der Schlussabschnitt begann wieder mit einem Blitzstart der Gastgeber. Während Rosenheims Enrico Henriquez Morales die Strafbank drückte, traf Tomas Schwamberger nach nur 53 Sekunden zur erneuten Regensburger Führung. Und dem nicht genug an Unheil aus Starbulls-Sicht: Nur zweieinhalb Minuten später umkurvte Gajovsky Endres und erhöhte auf 4:2. Nachdem die Grün-Weißen in der Folge ein weiteres Überzahlspiel ungenutzt ließen und Max Vollmayer erneut nur die Latte traf, sorgte Constantin Ontl in der 52. Minute mit dem 5:2 für die Entscheidung. Henriquez Morales konnte zwar kurz darauf noch auf 3:5 verkürzen, der Sieg der Gastgeber geriet aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

„Spiel in fünf Minuten aus der Hand gegeben“

Rosenheims Trainer John Sicinski nach dem Spiel: „Das war eine ärgerliche Niederlage. Wir waren nach der 2:1-Führung am Drücker haben es aber versäumt nachzulegen. Dann haben wir die Partie innerhalb von fünf Minuten aus der Hand gegeben. Das passiert und auswärts zu oft.“

Regensburg – Rosenheim 5:3 (1:0, 1:2, 3:1) Tore: 1:0 (1:41) Flache (Keresztury), 1:1 (23:52) Mitchell (Fröhlich, Vollmayer – PP1), 1:2 (25:27) Slezak (Fröhlich – PP1), 2:2 (38:54) Gajovsky (Heger), 3:2 (40:53) Schwamberger (Gajovsky, Divis – PP1), 4:2 (43:27) Gajovsky (Divis), 5:2 (51:13) Ontl (Keresztury), 5:3 (52:57) Henriquez Morales (Fröhlich); Strafminuten: Regensburg 6, Rosenheim 8; Schiedsrichter: Polaczek; Zuschauer: 1724.

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