Rosenheimer Damen steigen frühzeitig in die 2. Liga auf: Ein historischer Hockeyerfolg

Die Rosenheimer Hockeydamen schafften einen historischen Erfolg. Hintere Reihe von links: Trainer Rainer Brech; Valentina Labonte, Sarah Göpfert, Lisa Wachenfeld, Daniela Asmus, Pia Lengenfelder, Kristina Fuchs, Xenia Stalla; vordere Reihe: Betreuerin Hanni Göpfert, Julia Altenkirch, Mareike Menschick, Carolin Klingenstein, Regina Lindner, Sandra Coutandin. Verletzungsbedingt fehlt Theresa Ober.

Was für ein Erfolg für die Hockeydamen des SB DJK Rosenheim. Mit einem 4:3-Erfolg in Stuttgart nach einem dramatischen Spiel sicherte sich die SBR-Damen schon am drittletzten Spieltag den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse.

Stuttgart – Die Hockeydamen des SB DJK Rosenheim feierten am Sonntag einen historischen Erfolg in der Vereinsgeschichte. Die Damenmannschaft sicherte sich mit einem 4:3-Sieg gegen die HTC Stuttgarter Kickers bereits am drittletzten Spieltag den Aufstieg in die erste Regionalliga – nach der ersten Bundesliga die zweithöchste deutsche Liga.

Schwacher Start und ein 0:2-Rückstand

Dabei startete das Spiel für die Rosenheimerinnen zunächst schlecht. Die SBR-Damen begannen nervös und unruhig und leisteten sich in der Defensive Fehler, die von den schnell spielenden Stuttgarterinnen clever genutzt wurden. Die gingen mit 2:0 in Führung. Nach einer schönen Einzelleistung gelang Lisa Wachenfeld der Anschlusstreffer zum 2:1. doch der SBR musste noch vor der Halbzeitpause erneut einen Gegentreffer hinnehmen.

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Siegtreffer durch Valentina Labonte

Trainer Rainer Brech fand in der Kabine aber die richtigen Worte, um sein Team wieder zurück ins Spiel zu bringen und so entwickelte sich in der zweiten Hälfte ein schnelles Spiel. Zunächst auf Augenhöhe, später mit deutlichen Vorteilen für die Rosenheimerinnen. Valentina Labonte brachte Rosenheim zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem Rückhandschlenzer auf 2:3 heran. Als die Anzeigetafel nur noch sechs Minuten Spielzeit anzeigte, verwandelte Sarah Göpfert eine Strfecke mit einem Schlenzer in das linke Kreuzeck. Berauscht durch den Ausgleich zum 3:3 erzielte Valentina Labonte nur zwei Minuten vor der Schlusssirene nach einem herausragenden Zweikampf den Führungs- und zugleich Siegtreffer zum 4:3.

Damit ist der Aufstieg in die zweite Liga bereits gesichert, allerdings wollen sich die SBR-Damen in den letzten beiden Spieltagen noch vor den nicht aufstiegsberechtigten TSV Mannheim II setzen, der aktuell noch Tabellenführer ist.

Am Sonntag, 2. Februar darf um 11 Uhr in der Luitpoldhalle gegen den MSC II ein spannendes Spiel erwartet werden.

5:6-Niederlage der SBR-Herren

Auch die Herren des SBR bestritten ihr drittletztes Punktspiel und mussten sich mit 5:6 gegen den ESV München geschlagen geben. Die Rosenheimer starteten unbeständig und ein Fehler in der Defensive führte bereits in den ersten Minuten zu einem Siebenmeter, den Torwart Tim Bosecker mit einer tollen Parade entschärfen konnte. Danach dominierten die SBR-Herren das Spiel und konnten durch Mathias Häusler und Jakob Seethaler verdient 2:0 Führung in gehen und bis zur Pause halten. In der zweiten Hälfte erzielte beide Mannschaften je zwei Treffer (für den SBR erneut Häusler und Seethaler). Beim Stand von 4:2 für den SBR erkämpften sich die Münchener Gäste, die gegen den Abstieg spielen, zahlreiche Chancen, die der ersatzgeschwächte SBR nicht verhindern konnte und die zum zwischenzeitlichen 4:5 führten. In den letzten Spielminuten sorgte Mike Christoph mit einem Siebenmeter für den Ausgleich, der vom Gegner allerdings mit einem ebenfalls verwandelten Siebenmeter erwidert wurde.

Trainer Michael Weber versuchte mit einem sechsten Feldspieler noch eine Überzahl zu schaffen – vergeblich. Nach einer unverständlichen Schiedsrichterentscheidung, eine bereits zugunsten der Rosenheimer gepfiffene Strafecke zurückzunehmen, stand die Niederlage fest. Am Wochenende gastieren die SBR-Herren beim Nürnberger HTC II.

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