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Play-off-Viertelfinale Spiel 1

Starbulls wollen für verletzten Topscorer siegen: Snetsingers Trikot an der Spielerbank

Energisch und mit starkem Willen: Max Hofbauer übernimmt die Position des verletzten Brad Snetsinger.
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Energisch und mit starkem Willen: Max Hofbauer übernimmt die Position des verletzten Brad Snetsinger.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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Die Verletzung und das Saison-Aus für Brad Snetsinger war ein Schock für die Starbulls-Spieler und -Verantwortlichen. Jetzt müssen die Rosenheimer Eishockeyspieler ohne ihren Topscorer die Hürde Hannover nehmen. Nur: Wer soll Snetsinger ersetzen?

Rosenheim – „Aller guten Dinge sind drei“ – die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim hoffen, dass diese Redewendung auf sie zutrifft, denn: Die Zahl Drei hat eine große Bedeutung und ist damit, laut Erklärungen im Internet, die Rechtfertigung einen dritten Versuch zu unternehmen, um etwas zu erreichen. Im Fall der Starbulls heißt das: 2018 und 2019 ist man jeweils im Play-off-Viertelfinale an den Hannover Scorpions gescheitert – im dritten Versuch soll es für Rosenheim endlich mit dem Einzug ins Halbfinale klappen.

Die Rosenheim Eishockeyspieler gastieren am Freitag, 20 Uhr, zum ersten Viertelfinalspiel bei den Scorpions und der Plan von Trainer John Sicinski steht: „Wir wollen einen Sieg mit nach Hause nehmen.“ Spiel zwei findet am Sonntag, 17 Uhr in Rosenheim statt.

Am Donnerstag Abreise nach Hannover

Die Starbulls sind bereits am Donnerstagvormittag mit dem Mannschaftsbus in Richtung Hannover gestartet wo sie in einem Hotel in der Nähe des Eisstadions übernachten und bereits am Freitag um 8 Uhr ein Training am Spielort absolvieren. Nicht dabei ist bedauerlicherweise der verletzte Brad Snetsinger, der wegen eines Wirbelbruchs operiert wurde und der von den Starbulls schmerzlich vermisst wird.

„Natürlich fehlt er uns, natürlich war es für mich und für die Mannschaft ein Schock, dass Brad ausfällt, aber er ist nach wie vor Teil unseres Teams. Sein Trikot hängt bei uns hinter der Spielerbank und wir werden alle für ihn kämpfen und noch enger zusammenrücken“, sagt John Sicinski.

John Sicinski: „Da war ich noch nicht Starbulls-Trainer“

Der Starbulls-Coach legt aber auch Wert darauf, dass er sich nicht mehr lange mit der Vergangenheit, sprich mit der Serie gegen Hamburg beschäftigen will, sondern für ihn und die Spieler zählt ab sofort nur noch das erste Spiel am Freitag in Hannover.

„Selbstverständlich weiß ich auch, dass Rosenheim schon zweimal gegen Hannover ausgeschieden ist. Aber: Erstens war ich da noch nicht Trainer und zweitens sind nur noch sechs Spieler aus der damaligen Mannschaft mit dabei. Also spielt das, was war, überhaupt keine Rolle mehr“, wird Sicinski deutlich. Sein und der Fokus der Mannschaft liegt nur auf Spiel eins und dafür kann Sicinski bis auf seinen Topscorer den gesamten Kader aufbieten.

Die letzten Monate auf diesen Tag vorbereitet

Also auch Max Hofbauer, der in die Rolle von Snetsinger im Sturm neben Max Brandl und Zack Phillips schlüpfen wird. „Max hat sich in den letzten Wochen und Monaten genau auf diesen Tag vorbereitet. Er hat unser vollstes Vertrauen, er weiß, auf was es in den Play-off-Spielen ankommt,“ ist John Sicinski von Hofbauers Fähigkeiten überzeugt. Natürlich muss John Sicinski auch seine Überzahlformation umstellen. Wer den Part von Snetsinger übernimmt, ließ Sicinski allerdings verständlicherweise noch offen.

Die Torhüterfrage für Spiel eins ist geklärt

Geklärt ist dagegen, wer im ersten Spiel in Hannover im Tor steht: Andi Mechel rückt wieder für Christopher Kolarz, der gegen Hamburg eine überzeugte, zwischen die Pfosten, denn auch Mechel hat zuletzt Topleistungen abgerufen. Die Rosenheimer können sich glücklich schätzen zwei so starke Torhüter zu besitzen.

Hannover mit viel individueller Klasse

Gegner Hannover schätzt John Sicinski als enorm starkes Team mit viel individueller Klasse ein. „Da müssen wir kompakt stehen und dürfen den Stürmern nicht zu viel Raum geben“, erklärt Sicinski. Unter anderem stehen auch einige Ex-Rosenheimer im Scorpions-Team. Das Starbulls-Trikot getragen haben bereits Thomas Reichel (22 Jahre), Mario Valery-Trabucco (35) und Christoph Koziol (39).

Die Eishockey-Fachzeitschrift Eishockey News prophezeit übrigens ein Weiterkommen von Hannover nach fünf Spielen, allerdings wussten die Kollegen vielleicht nichts von der Redewendung „Aller guten Dinge sind drei“...