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2:1 in Ismaning bei Seidel-Premiere

Rosenheim beendet seine Negativserie: Durch diese Stärke holte 1860 den nächsten Sieg

Neue Standardstärke: Tim Kießling erzielt in dieser Szene den 1:1-Ausgleich der Sechziger.
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Neue Standardstärke: Tim Kießling erzielt in dieser Szene den 1:1-Ausgleich der Sechziger.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Es ist passiert: Der TSV 1860 Rosenheim hat zum ersten Mal seit dem ersten Spieltag wieder einen Dreier geholt. Beim Debüt von Trainer Klaus Seidel besorgte eine bekannte Stärke den Sieg.

Ismaning – Als zwischenzeitlicher Tabellenführer hat der FC Ismaning die Fußball-Bayernliga gerockt, doch durch drei Niederlagen wurde das Team durchgereicht auf Rang zehn. Beim 1:2 (1:0) gegen den TSV 1860 Rosenheim konnten sich die Ismaninger nichts vorwerfen. Der FCI machte ein ganz starkes Spiel und ließ nur eine Reihe bester Chancen aus.

Umso wichtiger ist der Sieg für die Sechziger: Im ersten Spiel unter Trainer-Rückkehrer Klaus Seidel wurde gleich die Negativserie gestoppt – nach acht Niederlagen am Stück gab es für die Rosenheimer ein überraschendes Erfolgserlebnis.

Ismaning vergibt gute Chancen

Wobei schon noch zu merken war: Der Vorletzte präsentierte sich in Ismaning allerdings wie ein Vorletzter mit einer praktisch nicht vorhandener Offensive, defensiver Anfälligkeit und einem nahezu nicht vorhanden Selbstvertrauen. 45 Minuten lang spielte nur der FC Ismaning und hätte da eigentlich das Spiel entscheiden müssen. „In der Halbzeit hätte mehr als ein 1:0 herausspringen müssen“, sagte später auch Trainer Mijo Stijepic.

Direkt nach dem Anpfiff hatten die Ismaninger ihre erste Chance und nach neun Minuten krachte der Ball von Peter Schädler an den Pfosten. Erst kurz vor der Pause erzwang Joshua Steindorf mit einem Abstauber die Führung des FCI. Zu dem Zeitpunkt war die knappe Führung nur ein Schönheitsfehler gegen schwache Rosenheimer.

Standards drehen das Spiel

Nach dem Seitenwechsel gab es dann aus dem Nichts einen ersten Rosenheimer Warnschuss, der an die Latte ging. Sebastian Löser hatte abgezogen und war am Aluminium gescheitert. Danach deutete aber nicht viel auf die Wende hin. „Rosenheim konnte nur durch unsere Fehler oder Standardsituationen in das Spiel zurückkommen“, sagte Stijepic später.

Nach dem Sieg: Trainer Klaus Seidel klatscht Luca Jesse und Sascha Marinkovic (von links) ab.

Und er sollte auch recht behalten, denn zwei Kopfbälle nach Eckbällen drehten das Ergebnis. Die Bälle schlugen jeweils rechts oben ein, zunächst der von Tim Kießling, dann der von Malik Salkic. Auf die Kopfballstärke des Gegners waren die Ismaninger eigentlich vorbereitet und hatten deshalb auch ein halbes Dutzend kopfballstarker Spieler auf dem Platz.

Nach dem 1:2 in der 87. Minute hatten die Ismaninger dann immer noch Chancen, zumindest einen Punkt zurückzuholen. Letztlich blieb bei der dritten Niederlage aber das Fazit, dass die Mannschaft eine deutliche Reaktion auf die schwache Leistung in Erlbach zeigte. Inwieweit die Sechziger auf diesen überraschenden Erfolg aufbauen können, wird sich beim wichtigen Heimspiel am kommenden Freitag gegen Türkspor Augsburg zeigen.

TSV 1860 Rosenheim: Daroczi, Salkic, Wallner, Kießling, Jesse (ab 26. Polat), Gratt, Barsalona, Merdan (ab 53. Summerer), Löser (ab 71. Kuchler), Marinkovic, Cosentino (ab 46. Polotzek).

Schiedsrichter: Tiedeken (Neusäß).

Zuschauer: 135.

Tore: 1:0 Steindorf (43.), 1:1 Kießling (63.), 1:2 Salkic (87.).

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