Robert Wimmer in der „Waschmaschine“

Mit einem starken Lauf machte Robert Wimmer in China noch einige Plätze gut.

Wuhan – Eine durch Verletzungen total verkorkste Saison fand für Robert Wimmer bei den Triathlon World Games in China doch noch ein versöhnliches Ende.

Der in Bad Reichenhall stationierte Sportsoldat Wimmer aus Bad Endorf, im nationalen Sportbereich für den TSV Bad Endorf startend, durfte mit der Bundeswehr-Nationalmannschaft die deutschen Farben vertreten.

Bei dieser Militär-Olympiade, bei der 110 Nationen vertreten sind, stehen fast sämtliche Sommersportdisziplinen auf dem Programm. Aus Deutschland reiste eine 300-köpfige Sportmannschaft nach Wuhan/China. Bei einer olympiareifen Eröffnungsfeier mit knapp 80 000 Zuschauern und dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping spürte der Endorfer Wimmer erstmalig Weltmeisterschafts-Atmosphäre.

Der Start der Triathlon-Wettkämpfe war erst am letzten Wettkampftag, sodass die Athleten knapp drei Wochen ihre Wettkampfspannung konservieren mussten. Für den Endorfer Triathleten machte sich beim Schwimmen die fehlende Wettkampfpraxis bemerkbar und er fand nicht die optimale Position, um sich im „Wasserschatten“ eines guten Schwimmers zu behaupten. Bei 89 Teilnehmern kommt man dann schnell in die gefürchtete „Waschmaschine“, die eine gute Schwimmzeit nicht zulässt. Dies hat zur Folge, dass die Radgruppe, in der man dann landet, keine großen Ambitionen hat, die Führungsgruppe zu gefährden. Durch einen schnellen Wechsel auf die Laufstrecke und eine super Laufzeit von 32:20 Minuten beim abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf konnte Wimmer noch einige Plätze gutmachen und landete mit der Gesamtzeit von 1:51,40 Stunden auf Platz 40 des Starterfeldes. re

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