Ringer-Landesliga ist so stark wie lange nicht mehr

Gegen ihn war im vergangenen Jahrkein Kraut gewachsen: Alex Patalaschko (rotes Trikot), Mittelgewichtler beim TV Traunstein. Wittenzellner

Nach konstruktiven Gesprächen der Abteilungsleitung der Ringer des TV Traunstein mit den Sport- und Ligaverantwortlichen beim Bayerischen Ringer-Verband (BRV) verbleibt der TVT als letztjähriger Meister der Landesliga Süd auch in dieser Saison in der Landesliga und steigt nicht in die Bayernliga auf.

Traunstein– Eine Entscheidung, die den Wunsch des TV Traunstein wiederspiegelt, wie TVT-Abteilungsleiter Hartmut Hille bemerkt: „Die Entscheidung kommt uns entgegen. Unsere jungen Sportler haben so die Chance, in den Männerbereich hineinzuwachsen. Wir sind den BRV-Verantwortlichen dankbar, unsere Vereins- und Abteilungssituation in ihrer Entscheidung berücksichtigt zu haben.“ Und Chefcoach Petar Stefanov fügt hinzu: „Die Entscheidung passt optimal zu der Entwicklung und Altersstruktur unserer Sportler.“

Derbys gegen Trostberg und Angers Reserve

Die dürfen sich ganz schön strecken. Ist doch die Liga wohl so stark wie seit vielen Jahren nicht mehr. So sind neben dem letztjährigen schärfsten Konkurrenten TSV Aichach auch die Ex-Bayernligisten AC Penzberg und TSV Westendorf II mit dabei. Und auch der SC Unterföhring, vor zwei Jahren noch direkter Konkurrent des TVT in der Oberliga, hat sich in die Landesliga einstufen lassen. Wie im vergangenen Jahr ist auch der ESV München-Ost mit dabei. Derbys stehen für den TVT wieder gegen den TSV Trostberg und die ebenfalls aus der Bayernliga kommende Reserve des SC Anger an.

Für Spannung und attraktive Kampfpaarungen ist also gesorgt. Starten soll die neue Saison für den TVT am 5. September gleich mit einem Heimkampf in der neuen Turnhalle am Annette-Kolb-Gymnasium. wz

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