Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


2. Bundesliga Volleyball

Revanche ist Trumpf: TSV-Volleyballer wollen an Neujahrsschwung anknüpfen

Jubelpose bei den Mühldorfer. Zwei Siege nahmen sie am Wochenende aus Sachsen mit nach Hause. Und auch n der Nutz-Arena gilt am Samstag gegen Hammelburg: Aller guten Dinge sind drei!
+
Jubelpose bei den Mühldorfer. Zwei Siege nahmen sie am Wochenende aus Sachsen mit nach Hause. Und auch n der Nutz-Arena gilt am Samstag gegen Hammelburg: Aller guten Dinge sind drei!

Gegen Hammelburg ist noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel gegen den damaligen Tabelleführer verloren die Mühldorfer knapp in fünf Sätzen.

Mühldorf – Mühldorfs Volleyball-Coach musste zwar quarantänebedingt zu Hause bleiben. Das, was der Cheftrainer der Zweitliga-Volleyballer vom TSV Mühldorfer, aber auf dem Livestream nachverfolgen durfte, löste auch bei ihm ein ungläubiges Kopfschütteln aus. „So etwas habe ich in all meinen Volleyballjahren noch nicht erlebt“, beschreibt er die Aufholjagd der Mühldorfer im Spiel gegen Leipzig, als die Mühldorfer im fünften Satz bereits scheinbar hoffnungslos mit 7:14 zurücklagen, sieben Matchbälle abwehrten und das Spiel dann doch gewannen.

Einer von zwei wichtigen Siegen an diesem ersten Wochenende im neuen Jahr. Fünf Punkte nahmen die Mühldorfer nämlich aus Sachsen mit nach Hause, nachdem es tags darauf ein klares 3:0 gegen GSVE Delitzsch gab. Mühldorf machte also wichtige Punkte gut, um wieder auf Tuchfühlung zu den Teams ganz oben zu kommen. Da scheint zwar der SSC Karlsruher mit 37 Zählern enteilt. Doch auf dem TSV Mimmenhausen mit 30 Punkten und dem Dritten aus Hammelburg mit 29 Zählern ist der TSV Mühldorf auf den Fersen. „Hammelburg steht nur sechs Zähler vor uns, hat aber auch schon zwei Spiele mehr absolviert. Das Spiel heute wird also ein Sechs-Punkte-Spiel“, freut sich Trainer Roth schon auf die Partie am Samstagabend ab 19 Uhr in der Nutz-Arena an der Mittelschule, die er natürlich gewinnen will.

Hinspiel lief unglücklich

Zumal das Hinspiel unglücklich gelaufen war. Knapp mit 2:3 hatten die Mühldorfer Ende September das Nachsehen, verloren die Partie in Satz fünf mit 13:15. Doch diesmal soll es schon alleine deshalb besser laufen, weil die Mühldorfer ja Verstärkung bekommen haben mit den beiden Unterhachingern Paul Gehringer und Juro Petrusic. Beide hatten sich in der Vorwoche gut eingefügt ins Team. Mittelblocker Gehringer brauchte zwar etwas Zeit, bis er und Zuspieler Alex Brandstetter ein dynamisches Duo am Netz bildeten. Doch Juro Petrusic konnte von Beginn an sein konzentriertes Spiel als Diagonalspieler durchziehen. „Eine Klasse-Leistung“, attestierte ihm beim Delitzsch-Spiel auch Trainer Roth, der sich fragte, „warum der eigentlich nicht im Juniorennationalteam spielt!“

Weitere Berichte zu den Mühldorfer Volleyballern finden Sie hier.

Hammelburg ließ gegen Kriftel überraschend Federn

Wenn nun die Hammelburger nach Mühldorf kommen, dann treffen die Innstädter auf ein Team, das nur schwer einzuschätzen ist. Während die Hammelburger nämlich standesgemäße Siege gegen Delitzsch (3:1) und Leipzig (3:0) eingefahren hatte, gab es im neuen Jahr gegen Kriftel eine bittere 1:3-Niederlage. Was dabei Mühldorfs Trainer besonders gewundert hatte: Dass Hammelburgs Punktegarant und Diagonalspieler Oskar Benner lediglich zweimal eingewechselt wurde. „Ich vermute eine Schulterverletzung hemmt ihn“, so Roth, der sich natürlich darüber im Klaren ist, dass Hammelburg nicht unbedingt auf Benner angewiesen ist, um eine Partie zu dominieren. Außenangreifer Moritz Rauber zum Beispiel konnte in diesem Jahr schon sieben MVP-Medaillen sammeln. Das kommt nicht von ungefähr. Und auch Moritz Zeitler sei über die Außenposition nicht zu verachten.

Testspiel gegen Grafing endete 2:2

Vorbereitet haben sich die Mühldorfer am Donnerstag in einem Testspiel gegen Grafing. 2:2 endete das Trainingsspiel, bei dem allerdings Alex Brandstetter wegen Rückenschmerzen fehlte und Leo Tille stattdessen zuspielte.

Zuletzt überragend: Fabian Bartsch, der nicht nur als zuverlässiger Aufschläger gegen Delitzsch glänzte. Am Netz machte er darüber hinaus 23 Punkte, hatte eine Quote von 74 Prozent.

150 Zuschauer dürfen in die Halle

Wenn diesmal die Nutz-Arena geöffnet wird, dann auch wieder vor Zuschauern. 25 Prozent Auslastung, circa 150 Zuschauer, sind zugelassen. Der Mindestabstand muss eingehalten werden, es gilt Maskenpflicht. Und 2G+, wobei geboostert als getestet gilt.

Jugendliche bis 13 dürfen ohne Beschränkung rein und 14 bis 17-Jährige brauchen 2G aber keinen zusätzlichen Test, sofern diese im Rahmen der Schultestungen durchgeführt werden. Für alle die daheim bleiben, wird das Spiel auf Sportdeutschland.tv übertragen.

enk

Kommentare