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BEIM 4:0-SIEG IN DEGGENDORF

Rekordverdächtiger Blitzstart ins 2. Drittel: Drei Starbulls-Tore in 125 Sekunden

Nicht zu bezwingen: An Starbulls-Torhüter Andreas Mechel bissen sich die Deggendorfer Andrew Schembri und Co die Zähne aus.
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Nicht zu bezwingen: An Starbulls-Torhüter Andreas Mechel bissen sich die Deggendorfer Andrew Schembri und Co die Zähne aus.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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0:0 nach dem ersten Drittel in Deggendorf, doch dann brannten die Rosenheimer Eishockeyspieler in 125 Sekunden ein wahres Torfeuerwerk ab und erzielten drei Tore. Für einen Spieler freute sich Starbulls-Coach John Sicinski ganz besonders.

Deggendorf – So wie beim 4:0-Sieg am Sonntag wollen die Starbulls-Fans die Rosenheimer Eishockeymannschaft sehen: Von der ersten Minute an vor dem eigenen Tor hart arbeitend, konzentriert im Abschluss und von Beginn an aggressiv – so kann die Play-off-Runde kommen.

„Das war ein Schritt in die richtige Richtung“

Das sieht auch Starbulls-Coach John Sicinski so, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft hochzufrieden war: „Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Das erste Drittel war ziemlich ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten und dann haben unsere drei Tore innerhalb von ein paar Minuten das Spiel praktisch entschieden“. Genauer gesagt waren es 125 Sekunden, in denen die Rosenheimer aus einem 0:0 einen 3:0-Vorsprung herausschossen – rekordverdächtig.

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Mechel erwischte einen Sahnetag

Deggendorf war geschockt, Trainer Chris Heid nahm eine Auszeit, doch gegen die starken Rosenheimer war zumindest in diesem Spiel nichts mehr drin. Auch deshalb, weil Torhüter Andi Mechel einen Sahnetag erwischte und seinen ersten Shutout in dieser Saison feierte. „Für ihn hat es mich besonders gefreut“, erklärte Trainer John Sicinski und wes ihm sicher auch gefallen hat: Das gesamte Team, in dem immerhin fünf Stammspieler fehlten – kurzfristig musste auch noch Dennis Schütt passen – kämpfte in den letzten Minuten darum, dass Mechel ohne Gegentor blieb.

Das Spiel war eindeutig ein richtiges Zeichen für die in Kürze beginnende Play-off-Runde und da könnte der Gegner wieder Deggendorf heißen. „Egal ob es Riessersee oder Deggendorf wird, wir nehmen es wie es kommt“, sagte Sicinski. Die Entscheidung wie der erste Starbulls-Gegner heißt, fällt am Dienstag. Deggendorf spielt in Füssen, Riessersee in Selb. Die Starbulls selbst empfangen um 20 Uhr (!) Weiden.

Zwei Tore von Alexander Höller

Schon die erste Minute beim Spiel in Deggendorf machte deutlich wie die Starbulls die Partie angehen wollen. Die Sturmreihe mit Kapitän Michael Baindl, dem zweifachen Torschützen Alexander Höller und Kevin Slezak ging sofort drauf, macht Druck und setzte ein Zeichen. Die Starbulls hatten nur Probleme, als sie zweimal in Unterzahl spielten, doch da war Andi Mechel zur Stelle und wenn er einmal geschlagen war, half die Latte oder der Schläger eines Rosenheimer Verteidigers. Allerdings hatten auch die Starbulls ab der 10. Minute einige Topchancen.

Drei Spieler, vier Tore: Alexander Höller (zwei Tore) jubelt mit Sebastian Stanik über das 3:0. Rechts Beppo Frank, der seinen ersten Saisontreffer erzielte

Im ersten Abschnitt ließen die Starbulls diese Möglichkeiten noch liegen, doch mit Beginn des zweiten Drittels waren die Rosenheimer auch im Torabschluss voll da. Alexander Höller traf aus spitzem Winkel, Beppo Frank schloss einen Konter eiskalt mit seinem ersten Saisontreffer ab und genauso cool verwandelte Sebastian Stanik ein Zuspiel von Höller zum 3:0.

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Tolle Kombination der ersten Sturmreihe

Im Überzahlspiel Mitte des letzten Drittels hätten die Rosenheimer dann frühzeitig alles klarmachen können. Geburtstagskind Simon Heidenreich scheiterte am glänzend reagierenden Raphael Fössinger und Kyle Gibbons traf nur das Torgestänge. Kurz darauf dann doch das 4:0. Nach einer tollen Kombination der ersten Reihe – Baindl auf Slezak, der weiter auf Höller und der ließ Fössinger nicht den Hauch einer Chance. Danach spielte Rosenheim routiniert weiter und ließ nichts mehr anbrennen.

Tore:0:1 (21.) Höller /Vollmayer, Baindl - SH1), (21.); 0:2 (22.) Frank (Daxlberger, Leinweber), 0:3 (23.) Stanik (Höller, Bosecker), 0:4 (49.) Höller (Slezak, Baindl).

Strafzeiten: Deggendorfer SC 8, Starbulls Rosenheim 8.

Schiedsrichter: Stephan Bauer, Florian Feistl.

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