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Rosenheimer Eishockeystatistik

Rekorde und runde Zahlen: Schnellste 3:0-Führung der Starbulls, 100. Saisontor, 200. Assist

Freude über die ersten Scorerpunkte und das erste Saisontor: Die Starbulls-Eigengewächse Thomas März und Simon Heidenreich (rechts) waren zwischen Weihnachten und Neujahr erfolgreich.
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Freude über die ersten Scorerpunkte und das erste Saisontor: Die Starbulls-Eigengewächse Thomas März und Simon Heidenreich (rechts) waren zwischen Weihnachten und Neujahr erfolgreich.
  • VonManfred Eder
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Es läuft bei den Starbulls Rosenheim: Rund um den Jahreswechsel gelangen dem Eishockey-Oberligisten vier Siege in Folge, 19:5 Tore, darunter der 100. Saisontreffer und einige Spieler machten ihrer ersten Scorerpunkte.

Rosenheim – Der traditionell dicht gedrängte Terminplan rund um den Jahreswechsel hatte diesmal für die Starbulls keine allzu schwer verdauliche Feiertagskost zu bieten. Alle fünf Gegner in den Spielen vom 22. Dezember bis zum 2. Januar rangierten in der unteren Tabellenhälfte, und so war es nur recht und billig, dass es nach der unerwarteten vorweihnachtlichen Heimniederlage gegen Riessersee durchwegs Siege gab, wobei die Spanne von einem hauchdünnen Sieg (2:1 in Höchstadt) bis zu einem kleinen Schützenfest (7:1 in Lindau) reichte.

Die größte Sensation der Saison

Bei zwei der vier Siege hatten die Starbulls das Glück, dass sich der Gegner zuvor eventuell ein bisschen verausgabt hatte. Die Höchstadt Alligators hatten zwei Tage vor ihrem 1:2 gegen Rosenheim noch die Passau Blackhawks zweistellig aus deren Halle geschossen, und Landsberg sorgte vor der Niederlage an der Mangfall für die bisher wohl größte Sensation der Saison, als sie als Tabellenletzter den überlegenen Spitzenreiter aus Weiden völlig verdient 5:3 besiegten und damit den Starbulls unerwartete Schützenhilfe leisteten.

Erfolge in dieser Saisonphase sind für die Starbulls in der Oberliga nichts Ungewöhnliches. Mit Ausnahme der Saison 2018/19, als man alle fünf Partien um die Feiertage verlor und dabei in der Tabelle gleich um drei Ränge abrutschte, sah die Bilanz sonst immer sehr positiv aus, da man immer mindestens drei Viertel der möglichen Punkte holen und dabei den Tabellenplatz dreimal halten und einmal sogar verbessern konnte.

86:10 Minuten ohne Gegentor

Nachdem Daxlberger & Co. vor Wochenfrist noch die längste Torflaute der Saison (über 100 Minuten) durchleiden mussten, schlug das Pendel diesmal in die andere Richtung aus. In den letzten beiden Begegnungen blieben Christopher Kolarz gegen Landsberg und Andi Mechel in Lindau zusammen 86:10 Minuten unbezwungen, was für die laufende Spielzeit Rekord bedeutet. Und das, obwohl in allen drei nachweihnachtlichen Partien der Gegner zahlenmäßig stärker war, Passau um drei, Lindau gleich um vier Spieler!

Da half es durchaus, dass sich in diesen Spielen ein paar Starbulls mit Offensiv-leistungen zurückmeldeten, die man in letzter Zeit, in einigen Fällen auch diese Saison noch gar nicht gesehen hatte. So machte Tobi Draxinger in seinem 15. Saisonspiel endlich seinen ersten Scorerpunkt und ließ drei Spiele später in Lindau auch sein erstes Tor folgen.

Tor- und Vorlagenpremiere von Heidenreich

Simon Heidenreich hatte in seinen ersten 17 Saisonspielen noch nicht gepunktet, in Passau feierte er sowohl Tor- als auch Vorlagenpremiere und bereitete auch in Lindau einen Treffer vor. Auch Thomas März assistierte in Passau erstmals in der laufenden Spielzeit.

Aber auch ein paar der etablierten Scorer hatten zuletzt eine kleine Auszeit eingelegt, die sie nach Weihnachten wieder beendeten. Max Vollmayer war erstmals seit der Saison 2018/19 fünf Spiele in Folge leer ausgegangen und feierte sein „Comeback“ mit acht Punkten in drei Spielen, und Marc Schmidpeter schaffte sieben Punkte in vier Partien, nachdem für ihn zuletzt sieben Spiele lang die Null gestanden hatte. Da fiel es auch in Lindau gar nicht auf, dass Dominik Daxlberger und Alex Höller, die in den bisherigen zwei Begegnungen den Islanders mit sieben Vorlagen (Daxlberger) bzw. fünf Toren (Höller) am ärgsten zugesetzt hatten, sich am Sonntag nicht im Protokoll verewigten.

Powerplay läuft langsam wieder an

Auch das Powerplay, das vor Weihnachten drei Spiele lang nichts Zählbares produziert hatte, lief langsam wieder an. Schmidpeter und Steffen Tölzer trafen gegen Passau bzw. Landsberg, und in Lindau stand zwar wieder die Null, dies allerdings, weil die Starbulls mangels Lindauer Strafzeiten keine Sekunde lang in Überzahl agieren konnten. Selbst gerieten sie des Öfteren in Unterzahl, überstanden aber sieben Phasen von 14 Minuten Länge schadlos.

Individuelle statistische Häppchen

Noch ein paar kleine individuelle statistische Häppchen: Gegen Landsberg trafen Vollmayer in der 17. und Alex Höller in der 41. Minute. In diesen Minuten war zuvor noch kein einziges Rosenheimer Tor in dieser Saison gefallen. Höllers Treffer 24 Sekunden nach Wiederanpfiff war auch der schnellste zu Drittelbeginn. Und in Passau führten die Starbulls bereits nach 15:32 Minuten mit 3:0, so schnell wie heuer noch nie. Der dritte Treffer, einer von zwei Kolb-Toren, war das 100. Rosenheimer Saisontor. Zwei Tage später assistierte Brad Snetsinger zum 5:2 gegen Landsberg, und dies war das 200. Assist bisher.

Drei Tore und fünf Assists in den letzten vier Spielen: Starbulls-Stürmer Curtis Leinweber, der hier an Landsbergs Keeper scheitert.

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