Rekorde purzelten auf Inzeller Eis

Gabriele Hirschbichlerverabschiedete sich bei der Weltmeisterschaft vom heimischen Publikum. Wukits
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Gabriele Hirschbichlerverabschiedete sich bei der Weltmeisterschaft vom heimischen Publikum. Wukits

Inzell – Vier Tage lang war Inzell wieder einmal das Mekka der Eisschnelllauf-Welt: Bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften sorgten 11500 Besucher in der Max-Aicher-Arena für prächtige Stimmung – dabei konnten die erneut zahlreich angereisten Fans aus den Niederlanden acht Titel in den 16 Wettbewerben bejubeln.

Die weiteren Weltmeister kamen aus den USA (2), Tschechien (2), Russland, Norwegen, Japan und Österreich. Vanessa Herzog sorgte für zwei Medaillen, gewann über 500 Meter und holte Silber auf der 1000-Meter-Strecke. Insgesamt gab es 39 Bestmarken auf dem Inzeller Eis.

Die deutsche Mannschaft ging leer aus, enttäuschte allerdings nicht. Beim Mannschaftsbewerb kamen Denny Ihle, Nico Ihle und der Inzeller Joel Dufter auf den vierten Platz. Und auch Patrick Beckert wurde Vierter, ihm fehlten lediglich 2,7 Zentimeter zu einer Medaille. Die Inzellerin Roxanne Dufter unterbot ihre Bestleistung über 1500 Meter und belegte einen Top-Ten-Rang.

Eine persönliche Bestmarke stellte auch Gabriele Hirschbichler auf der 1000-Meter-Strecke auf. „Das war die schönste WM meiner Karriere“, meinte die 35-Jährige, die ein paar Tage später bei der Sprint-Weltmeisterschaft in Heerenveen ihre sportliche Laufbahn beendete.

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