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Benjamin Werndl zum Nationenpreis beim CHIO

Selina Söder holt Bronze: Erfolge für Aubenhausen bei der deutschen Dressur-Meisterschaft

Benjamin Werndl war trotz zwei vierter Plätze bei den deutschen Meisterschaften in Balve glücklich.
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Benjamin Werndl war trotz zwei vierter Plätze bei den deutschen Meisterschaften in Balve glücklich.

Ohne Jessica von Bredlow-Werndl angetreten, aber trotzdem Erfolge gefeiert: Das Team des Turnierstalls Aubenhausen überzeugte bei der deutschen Meisterschaft im Dressurreiten.

Aubenhausen/Balve – Obwohl Jessica von Bredow-Werndl wegen ihrer Schwangerschaft ihren Titel bei den Deutschen Meisterschaften im Dressurreiten nicht verteidigen konnte, war der Ausbildungs- und Turnierstall Aubenhausen (Team Aubi) in Balve stark vertreten. Bruder Benjamin Werndl und der 13-jährige Oldenburger Famoso OLD platzierten sich im Grand Prix Special und in der Kür jeweils als Vierte. Selina Söder gewann mit Zaire-E die Bronzemedaille in der Kür der U25-Reiter und wurde neu in den Perspektivkader berufen. U25-Doppel-Europameister Raphael Netz freute sich über Platzierungen mit dem auf diesem Niveau noch unerfahrenen Exclusive BB. Für Söder und Netz steht Ende Juli in Elmlohe die entscheidende Sichtung für die U25-Dressur-Europameisterschaft vom 24. bis 28. August im ungarischen Pilisjàszfallu an.

Startschwierigkeiten für Famoso OLD

Werndls Famoso OLD absolvierte in Balve erstmals das gesamte Championats-Programm. Im Grand Prix am ersten Tag lief es anfangs nicht ganz rund. Erst im zweiten Teil der Prüfung fand das Paar aus Aubenhausen zur gewohnten Sicherheit und verpasste deshalb eine Platzierung. Für den Wallach waren die Deutschen Meisterschaften erst das zweite Freiland-Turnier in diesem Jahr. Ende Mai bei der Pferd International in München hatte Werndl den 18-jährigen Daily Mirror gesattelt. Während die Grand Prix-Tour bei den allermeisten nationalen und internationalen Turnieren aus Grand Prix und Special oder Grand Prix und Kür besteht, werden bei den Deutschen Meisterschaften die drei Grand Prix-Prüfungen verlangt – und zwar an aufeinanderfolgenden Tagen. Das ist eine große Herausforderung für Reiter und Pferde. Neben Kondition, Kraft und Konzentration ist sehr viel Augenmaß und Einfühlungsvermögen verlangt, um sich möglichst steigern und am dritten Tag die Höchstleistung abrufen zu können ohne sein Pferd zu überfordern.

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Im Grand Prix Special am zweiten Tag ging Werndls Plan auf. Er konnte sich mit Famoso OLD deutlich verbessern und platzierte sich nach einer fehlerfreien und harmonischen Vorstellung mit 76,451 Prozent auf Rang Vier. In der abschließenden Grand Prix Kür am dritten Tag legten der Olympiakaderreiter und der Dunkelbraune nochmals eine Schippe drauf und begeisterten mit einem technisch anspruchsvollen und harmonischen Freestyle. Zu den Höhepunkten zählten neben den Galoppwechsel-Touren die Galopptraversalen, der starke Schritt und die Piaffe-Passage-Schlusslinie. Allerdings sah eine Richterin das Paar nur auf Rang acht und gab deutlich weniger Punkte als ihre vier Kollegen. Die Zuschauer quittierten das Urteil mit Pfiffen. Werndl musste sich knapp mit dem vierten Platz begnügen, ließ sich aber nicht die Freude nehmen. „Ich bin sehr glücklich über unseren Ritt und das Gefühl, das Famoso mir heute gegeben hat“, sagte er.

Werndl mit drei Pferden nach Aachen

Nach den Deutschen Meisterschaften – zugleich die erste offizielle Sichtung für die Weltmeisterschaften – berief der Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) den 37-Jährigen mit Famoso OLD erstmals ins Team für den Nationenpreis beim CHIO Aachen vom 29. Juni bis zum 3. Juli. Außerdem darf der Aubenhausener Daily Mirror in der internationalen Vier-Sterne-Tour und sein Nachwuchspferd Discover in der Kleinen Tour vorstellen. „Drei Pferde in Aachen! Das ist schon sehr besonders für mich. Danke an mein ganzes Team Aubi, an meine Familie und an Flora Keller, die Besitzerin dieser drei wunderbaren Pferde“, schrieb er in den sozialen Medien. Nach dem CHIO wird die deutsche Mannschaft für die Weltmeisterschaften nominiert.

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