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Nur Platz sechs im Kurz-Grand Prix

Nervosität beim Debüt: Jessica von Bredow-Werndl gewinnt Weltcup-Auftakt mit Ferdinand BB

Jessica von Bredow-Werndl siegte beim Weltcup-Auftakt mit ihrer Zukunftshoffnung Ferdinand BB, der sich bei seinem Weltcup-Debüt von der ungewohnten Kulisse beeindrucken ließ.
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Jessica von Bredow-Werndl siegte beim Weltcup-Auftakt mit ihrer Zukunftshoffnung Ferdinand BB, der sich bei seinem Weltcup-Debüt von der ungewohnten Kulisse beeindrucken ließ.

Beim Weltcup-Start in Polen siegte Jessica von Bredow-Werndl trotz anfänglichen Schwierigkeiten von ihrem Ferdinand BB, der sich bei seinem Debüt von der Kulisse einschüchtern ließ.

Aubenhausen/Zakrzów – Mit ihrer Zukunftshoffnung Ferdinand BB hat Jessica von Bredow-Werndl die Weltcup-Qualifikation im polnischen Zakrzów gewonnen. Zu einem gut auf die Lektionen abgestimmten Klassik-Medley gelang dem Duo aus Aubenhausen eine beschwingte, ausdrucksvolle und nahezu fehlerfreie Grand Prix Kür. Insgesamt 78,780 Prozentpunkte leuchteten am Ende von der Anzeigetafel. Das waren deutlich weniger als kürzlich beim Fünf-Sterne-Sieg in Aachen. Zwar sahen fünf Richter die Doppel-Olympiasiegerin mit dem zwölfjährigen, schwarzbraunen Hannoveraner als Sieger, eine Richterin rangierte das Paar aber an sechster Stelle.

Teure Fehler durch Nervosität

Am Tag zuvor im Kurz-Grand Prix hatte sich der selbstbewusste Nachwuchs-Star ganz überraschend sehr von der ungewohnten Kulisse beeindrucken lassen. Das führte zu teuren Fehlern. Von Bredow-Werndl und ihr Weltcup-Debütant belegten deshalb mit 70,658 Prozent nur den sechsten Platz. „Ich glaube, da waren heute überall Gespenster. Ferdinand hatte echt Angst am Anfang, und das war richtig schwierig“, berichtete von Bredow-Werndl anschließend in den sozialen Medien.

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Entscheidend war aber, dass die erfahrene Ausbilderin in dieser Situation ruhig blieb und ihrem Pferd die notwendige Sicherheit vermitteln konnte. „Im Laufe der Prüfung wurde es immer besser und er hat auf jeden Fall das Viereck mit einem guten Gefühl verlassen“, schrieb die 35-Jährige. Am Morgen vor der Kür durfte sich Ferdinand das Prüfungsviereck noch einmal anschauen. Gutes Zureden und ein paar Extra-Leckerli nahmen dem Ort seinen Schrecken. Bei der Weltcup-Kür-Premiere war die Turnier-Welt für den Wallach wieder in Ordnung und auch seine Reiterin war glücklich.

Benjamin Werndl steigf wieder ein

Nach dem siegreichen Einstand in Zakrzów hat von Bredow-Werndl weitere Weltcup-Stationen im Blick. Auch ihr Bruder Benjamin wird nach längerer Pause wieder ins Prüfungsviereck einreiten. Der genaue Plan steht noch nicht fest. Die Weltcup-Turniere in Stuttgart und Salzburg wurden bereits abgesagt. Jetzt hoffen die Doppel-Europameisterin und ihr Bruder darauf, dass Frankfurt den Zuschlag für den Weltcup erhält. Vom 25. bis 28. November geht es für Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB, die Führenden der Weltrangliste, zu den Top-Ten-Dressage im schwedischen Stockholm.

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